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Im Frühjahr kommt ihr erstes Kind auf die Welt. Für beide ein Wunschkind. Ich habe immer aufgepasst, dass meine Frau nichts bemerkt. Sie würde niemals mein Handy kontrollieren oder E-Mails lesen, aber ich habe immer darauf geachtet, dass sie gar nicht erst etwas finden kann. Klingt bigott, aber das bin ich ihr schuldig. Und der anderen Frau bin ich schuldig, dass ich für klare Verhältnisse sorge: Da wird nie etwas anderes reinpassen.

Es kann wunderschön sein mit einer anderen Frau, aufregend und auf seine eigene Weise emotional, man kommt einem Menschen nie so nahe wie durch Sex. Und dieser Sex kann bombastisch sein, aber es wird nie so sein wie zu Hause. Ein starker Kontrast, und beides hat seinen Reiz. Wir haben ein gutes, erfülltes Sexleben.

Wenn auch deutlich weniger, als ich mir wünschen würde. Vielleicht wäre ich sonst nie in Versuchung gekommen, mit anderen Frauen zu schlafen. Irgendwann gerät jede Affäre ins Ungleichgewicht.

Einer von beiden will immer mehr. Die Geliebte verliebt sich. Und er hat Angst, die Kontrolle zu verlieren, seinen Alltag von ihr beherrschen zu lassen. So wird es immer wieder sein: Es fängt nett und unkompliziert an, es gibt keinen Grund aufzuhören, und irgendwann ist es zu spät.

Aber weil es glimpflich ausgeht, geht er das Abenteuer immer wieder ein. Ich habe versucht, die Beziehung auf eine freundschaftliche Ebene zu retten. Dann habe ich den Kontakt abgebrochen. Und es zeichnet mich wohl als berechnendes Arschloch aus, dass ich ihr von Anfang an nur meinen Namen genannt habe.

Sie wusste nicht, wo ich wohne, sie kannte nicht den Namen meiner Frau. Das gelingt ihm nicht immer. Eine Weile bleibt er nun treu. Dann tritt eine neue Frau in sein Leben. Dann macht er wieder Schluss, dann geht es von vorn los. Es ging mir nie um schnellen, unverbindlichen Sex mit fremden Frauen. Den kann ich als Mann überall haben, für den kann ich bezahlen. Für mich ist es wunderschön, jemandem näherzukommen, frisch und anders, sich ganz neu zu beschnuppern. Aber ich erlebe auch eine andere Seite an Frauen — eine, die man immer nur Männern nachsagt.

Ich fürchte, es wird eitel klingen und prahlerisch, aber diese Dinge passieren. Die beste Freundin meiner Frau hat mir schon eindeutige Angebote gemacht.

Abgesehen davon, dass das Risiko unkalkulierbar gewesen wäre: Ich bin ja schon ein Schwein, aber das geht zu weit. Seltsam, es gibt trotz allem moralische Grenzen. Ich selbst bin nie auf die Frauen zugegangen, ich dachte immer, das steht mir als verheiratetem Mann nicht zu.

Ich hätte die Frauen in diese moralisch verwerfliche Situation gebracht. Vielleicht will ich mich auch vor meinem eigenen schlechten Gewissen bewahren. Und tatsächlich habe ich mich niemals schuldig gefühlt. Für mich gibt es vier verschiedene Stufen: Anziehung, Faszination, Verlieben und Liebe. In meinen Affären habe ich gerade mal die erste erreicht, manchmal die zweite gestreift, aber verliebt habe ich mich nie.

Und das wird nie passieren. Und findet sich plötzlich doch in Situationen wieder, die nicht zu planen waren. Auf einmal waren alle auf derselben Silvesterparty, meine Frau, meine Geliebte, alle meine Mitwisser, und ich sah, wie sie sich unterhielten.

Da stehen die beiden Frauen, mit denen ich schlafe, und verstehen sich auch noch gut. Ich hatte nicht einmal Angst in dem Moment, er war zu absurd. Aber dass ich das Risiko eingegangen bin, verstehe ich bis heute nicht. Zum Glück hat die andere Frau nie die Absicht gehabt, alles auffliegen zu lassen. Sie wollte ja nicht, dass es aufhört mit uns. Eines Morgens wird es knapp. Seiner Frau hat er gesagt, er gehe mit Freunden aus. Und weil es spät werden würde, wolle er bei seinem Kumpel Daniel schlafen.

Am Morgen ruft sie bei Daniel an. Sie wolle nur wissen, ob ihr Mann zum Frühstück nach Hause komme. Daniel ist eingeweiht, aber er schaltet nicht, stottert rum, nein, er sei nicht da, er wisse auch nicht. Irgendwann hab ich mein Handy angemacht. Ich konnte nur noch sehen, dass meine Frau schon auf die Mailbox gesprochen hatte, dann klingelte es. Daniel war dran, er habe es verbockt.

Nach quälenden, panischen Minuten fiel ihm die Lösung ein: Es gab noch einen anderen Daniel in unserem Freundeskreis. In einer halbstündigen Telefonkonferenz konnten wir ein ziemlich gutes Alibi zusammenstricken. Nur ein Missverständnis, sagte ich später zu meiner Frau, sie müsse die Männer verwechselt haben.

Und ich habe gewusst, ich muss noch ein bisschen vorsichtiger sein. Ein halbes Jahr ist seitdem vergangen. Seit fünf Monaten lebt er ohne Geliebte. Gelegenheiten gibt es, aber meistens fragt er sich, ob es das wert ist. Nie wieder, Schluss damit. Meine Frau sagte neulich zu mir, sie habe am Anfang gar nichts gegen eine offene Beziehung gehabt, aber nun, wo wir schon so lange zusammen sind, könnte sie es sich nicht mehr vorstellen.

Immerhin haben wir irgendwann den Grundsatz gefasst: So etwas kann passieren, und wir haben beschlossen, dass es dann besser ist, nicht darüber zu sprechen. Solange es nicht das Herz berührt. Ich hatte immer Angst vor der Midlife-Crisis. Dass einen irgendwann einholt, was man vermisst hat. Ich habe mich langsam herangetastet an diese gemeinen Dinge, und um ehrlich zu sein, bin ich froh, dass ich sie tue — so kann ich mit meiner Frau zusammenbleiben und fange nicht mit Ende 40 an, mein Leben umzukrempeln und mir eine Jährige zu suchen.

Eine alte Freundin hat sich vor ein paar Tagen gemeldet. Man könnte sich doch mal wiedersehen. Es wird wieder passieren. Daran lässt er beim Abschied wenig Zweifel.

Die Zeit, die wir miteinander verbrachten, schien komplett losgelöst: Wir nannten es unsere Raketenausflüge. Dass wir zu zweit in eine Rakete steigen, die auf der Erde startet und zum Mond fliegt. Und dass wir immer diese zwei Minuten haben, in der die Rakete hinter dem Mond ist und uns niemand anders sehen kann. Natürlich blieb es nicht bei Küssen. Wir haben uns ein halbes Jahr Zeit gelassen. Und uns dann ein Hotelzimmer genommen. Danach fuhr ich nach Hause, sie schlief im Hotel.

Am nächsten Morgen sahen wir uns im Büro wieder. Ich sagte ihr, dass ich mich niemals von meiner Partnerin trennen werde.

Wollte ihr zu verstehen geben, dass sie sich besser nicht in mich verliebt. Und im Grunde war alles klar: Sie wartete auf den Heiratsantrag ihres Freundes, ich darauf, dass meine Freundin schwanger wurde. Was wir hatten, war die Zeit bis dorthin. Die meisten Frauen gehen zwischen dem 3. Jahr ihrer Beziehung fremd, für Männer liegt der kritische Zeitraum in der Regel zwischen dem 3.

Vier von fünf Befragten nennen als Hauptgrund sexuelle Unzufriedenheit mit dem Partner. Wir nannten diese heimlichen Treffen "unsere Raketenausflüge". Meine Freundin ist alles andere als prüde, es ist keine konventionelle Sexualität, die uns verbindet, eigentlich glaubte ich nicht, dass sich das steigern lässt. Dennoch empfand ich das, was ich mit meiner Arbeitskollegin erlebte, als neue Qualität. Ein Blick von ihr, eine Berührung — und ich war sofort bereit. Sex im Büro, auf der Toilette, im Treppenhaus.

Häufig kamen wir verschwitzt aus unseren Pausen zurück. Natürlich ahnte ich, dass Raketenausflüge aufregender sind als die tägliche Fahrt im Linienbus, obwohl es das Bild natürlich nicht ganz trifft. Nach der Hotelzimmerphase veränderten sich die Koordinaten unserer Affäre: Denn meine Arbeitskollegin trennte sich von ihrem Freund und suchte sich eine eigene Wohnung.

Sagte, sie erwarte jetzt ein Zeichen von mir. Ob es mehr werden könnte als eine Affäre. Sie wäre bereit dazu. Weil die ausbleibende Schwangerschaft meiner Freundin immer noch Thema war, hatte ich irgendwann einen Termin beim Urologen.

Meiner Bürokollegin, vor der ich keine Geheimnisse hatte, erzählte ich, dass der Arzt zur künstlichen Befruchtung geraten hatte. Das hätte ich nicht sagen sollen. Doch das wurde mir zu spät klar, ich hatte damit eine Grenze überschritten. Und weiche Knie bekommen. Tage später gestand sie mir, dass sie schon länger in mich verliebt sei. In diesem Moment geriet mein Satz "Ich würde mich niemals für dich trennen" ins Wanken. Ich fühlte mich gefesselt durch eine Beziehung, die mich daran hinderte, mit ihr etwas zu machen.

Ich sagte, dass ich sie nicht einfach gehen lassen werde. Sie verstand es als Versprechen. Meiner Freundin sagte ich, dass ich mal zwei Wochen aus der Wohnung raus müsse.

Ich hatte ihr zuvor schon angedeutet, dass ich mit dem Gedanken spiele, mich zu trennen. Meine Arbeitskollegin erwähnte ich natürlich nicht — auch nicht, dass ich jetzt bei ihr einzog: Morgens gingen wir zusammen ins Büro — sie immer ein bisschen früher die Treppen hoch, damit es nicht so auffiel. Es war eine wundervolle Zeit.

Aber es gab auch Momente, in denen ich daran zweifelte, dass mir diese Frau das Gefühl von einem Zuhause geben konnte, obwohl ich sie liebte.

Ich habe meiner Freundin viel zugemutet. Vermutlich ahnte sie etwas. Oft legt die Affäre eine brennende Lunte an die eigene Beziehung. Der oder die hinzutretende Dritte verunsichert zutiefst — nicht nur denjenigen, der hintergangen wird, auch denjenigen, der hintergeht. Ein Torpedo, der in den Dreiklang der Liebe zielt: Respekt, Vertrauen und Achtung, auch gegenüber sich selbst.

Interessanterweise setzt der entdeckte Seitensprung neben Gefühlen wie Zerrissenheit und Verzweiflung beim Beziehungsbrecher auch intensive Gefühle gegenüber dem eigenen Partner frei. Das Liebesgefühl verstärkt sich ebenso wie die Einsicht, dass man das, was einem der Seitensprung beschert hat, vermutlich auch beim eigenen Partner bekommen könnte. Ich habe drei Freunde um Rat gebeten. Der eine war der Meinung, ich müsse meiner Sexualität folgen. Ein anderer riet mir ebenfalls, mich von meiner Freundin zu trennen.

Der Dritte sagte, ich müsse mich entscheiden: Ob ich eine Familie gründen wolle oder nicht. Die Affäre trat jetzt in ihre intensivste Phase ein. Vielleicht deshalb, weil ich ihr — angetrieben von Verlustängsten, den Himmel auf Erden bereiten wollte. Meine Arbeitskollegin merkte, dass es mir ernst war.

Beide sprachen wir von Liebe. Sie signalisierte, dass sie auf mich wartete, gab mir ihren Wohnungsschlüssel. Ich sagte der Arbeitskollegin deshalb: Wir verboten es uns, miteinander zu reden. Sie schrieb mir einen Brief, in dem sie mir vorwarf, ich hätte die Affäre provoziert. Ich antwortete, wir hätten die Entscheidung gemeinsam gefällt. Zwei Monate lang taten wir unser Möglichstes, um uns gegenseitig zu ignorieren. Dann hielt ich es nicht mehr aus und bat um ein Treffen: Kein idealer Satz, wenn man gerade versucht hat, sich zu trennen.

Wir haben wieder angefangen, miteinander zu reden, sie erzählte mir von Männern, die sie traf. Das tat mir sehr weh. Irgendwann habe ich sie zu einem Konzert eingeladen.

Da sind wir zusammen auf der Toilette verschwunden. Sie sagte noch einmal, sie wolle eine Entscheidung von mir und bot — als Entscheidungshilfe — an, ein Wochenende miteinander zu verbringen. Aber ich konnte das nicht — das permanent schlechte Gewissen, das Doppelleben … "Dann möchte ich, dass du dir einen anderen Job besorgst", hat sie gesagt.

Ich habe den Arbeitsplatz nicht gewechselt, aber durch eine Umstrukturierung sitzen wir in verschiedenen Zimmern und können uns aus dem Weg gehen. Inzwischen habe ich eine Therapie angefangen. Wenn die Kollegin sich noch mal meldet, soll ich den Kontakt vermeiden, hat mir mein Psychiater geraten. Ein bisschen habe ich auch Angst, dass sie unberechenbar werden könnte, zum Beispiel Kontakt aufnimmt zu meiner Freundin.

Ich denke, ich habe mich richtig entschieden, aber die Bilder von der anderen Frau ploppen immer wieder auf. Nicht aufzufliegen ändert in den Monaten nach der Trennung vom Seitensprung die Art, wie man sich an die Affäre erinnert: Zwei Drittel aller unentdeckten Fremdgeher erinnern sich detailliert an den Sex.

Fliegt die Affäre auf, ist es nicht mal jeder zweite. Und man hadert mit dem Schicksal: Habe ich mich richtig entschieden? Und falls man nicht erwischt wurde — wäre man vielleicht weiter damit durchgekommen? Laut dem Göttinger Psychologen Ragnar Beer leben viele Untreue, die nicht erwischt wurden, lange mit der Angst, dass der Seitensprung doch noch rauskommt.



Sie wusste nicht, wo ich wohne, sie kannte nicht den Namen meiner Frau. Das gelingt ihm nicht immer. Eine Weile bleibt er nun treu. Dann tritt eine neue Frau in sein Leben. Dann macht er wieder Schluss, dann geht es von vorn los.

Es ging mir nie um schnellen, unverbindlichen Sex mit fremden Frauen. Den kann ich als Mann überall haben, für den kann ich bezahlen. Für mich ist es wunderschön, jemandem näherzukommen, frisch und anders, sich ganz neu zu beschnuppern. Aber ich erlebe auch eine andere Seite an Frauen — eine, die man immer nur Männern nachsagt. Ich fürchte, es wird eitel klingen und prahlerisch, aber diese Dinge passieren. Die beste Freundin meiner Frau hat mir schon eindeutige Angebote gemacht.

Abgesehen davon, dass das Risiko unkalkulierbar gewesen wäre: Ich bin ja schon ein Schwein, aber das geht zu weit. Seltsam, es gibt trotz allem moralische Grenzen. Ich selbst bin nie auf die Frauen zugegangen, ich dachte immer, das steht mir als verheiratetem Mann nicht zu.

Ich hätte die Frauen in diese moralisch verwerfliche Situation gebracht. Vielleicht will ich mich auch vor meinem eigenen schlechten Gewissen bewahren. Und tatsächlich habe ich mich niemals schuldig gefühlt. Für mich gibt es vier verschiedene Stufen: Anziehung, Faszination, Verlieben und Liebe. In meinen Affären habe ich gerade mal die erste erreicht, manchmal die zweite gestreift, aber verliebt habe ich mich nie. Und das wird nie passieren.

Und findet sich plötzlich doch in Situationen wieder, die nicht zu planen waren. Auf einmal waren alle auf derselben Silvesterparty, meine Frau, meine Geliebte, alle meine Mitwisser, und ich sah, wie sie sich unterhielten. Da stehen die beiden Frauen, mit denen ich schlafe, und verstehen sich auch noch gut. Ich hatte nicht einmal Angst in dem Moment, er war zu absurd. Aber dass ich das Risiko eingegangen bin, verstehe ich bis heute nicht. Zum Glück hat die andere Frau nie die Absicht gehabt, alles auffliegen zu lassen.

Sie wollte ja nicht, dass es aufhört mit uns. Eines Morgens wird es knapp. Seiner Frau hat er gesagt, er gehe mit Freunden aus. Und weil es spät werden würde, wolle er bei seinem Kumpel Daniel schlafen. Am Morgen ruft sie bei Daniel an. Sie wolle nur wissen, ob ihr Mann zum Frühstück nach Hause komme.

Daniel ist eingeweiht, aber er schaltet nicht, stottert rum, nein, er sei nicht da, er wisse auch nicht. Irgendwann hab ich mein Handy angemacht. Ich konnte nur noch sehen, dass meine Frau schon auf die Mailbox gesprochen hatte, dann klingelte es. Daniel war dran, er habe es verbockt. Nach quälenden, panischen Minuten fiel ihm die Lösung ein: Es gab noch einen anderen Daniel in unserem Freundeskreis. In einer halbstündigen Telefonkonferenz konnten wir ein ziemlich gutes Alibi zusammenstricken.

Nur ein Missverständnis, sagte ich später zu meiner Frau, sie müsse die Männer verwechselt haben. Und ich habe gewusst, ich muss noch ein bisschen vorsichtiger sein. Ein halbes Jahr ist seitdem vergangen. Seit fünf Monaten lebt er ohne Geliebte. Gelegenheiten gibt es, aber meistens fragt er sich, ob es das wert ist. Nie wieder, Schluss damit. Meine Frau sagte neulich zu mir, sie habe am Anfang gar nichts gegen eine offene Beziehung gehabt, aber nun, wo wir schon so lange zusammen sind, könnte sie es sich nicht mehr vorstellen.

Immerhin haben wir irgendwann den Grundsatz gefasst: So etwas kann passieren, und wir haben beschlossen, dass es dann besser ist, nicht darüber zu sprechen. Solange es nicht das Herz berührt. Ich hatte immer Angst vor der Midlife-Crisis. Dass einen irgendwann einholt, was man vermisst hat. Ich habe mich langsam herangetastet an diese gemeinen Dinge, und um ehrlich zu sein, bin ich froh, dass ich sie tue — so kann ich mit meiner Frau zusammenbleiben und fange nicht mit Ende 40 an, mein Leben umzukrempeln und mir eine Jährige zu suchen.

Eine alte Freundin hat sich vor ein paar Tagen gemeldet. Man könnte sich doch mal wiedersehen. Es wird wieder passieren. Daran lässt er beim Abschied wenig Zweifel. Und kommt erst am Ende zur Ausgangsfrage zurück. Nein, sagt er, er kenne keinen Mann, der seine Frau noch nicht betrogen habe. Auch die, denen man es nicht ansehen würde. Wenn Fremdgeher vom schlechten Gewissen sprechen. Schluss mit schlechtem Sex! Dieser Akt endet meistens in Tränen und nicht kuschelnd in den Kisse Nirgendwo macht sich der sexuell erregte Mensch unglücklicher als in der Badewanne.

Denn es wird immer nur beim Sex-Versuch bleiben! Allein einen Mann von hinten zu sehen, ist für eine Frau schon ein ungewöhnliches Vergnügen. Männer wiederum stört an der Tätigkeit des Massierens, dass sie nicht g Was fängt man mit ihm an? Nutella aus dem Nabel saug Hinterher schämt man sich wie nach dem Seitensprung.

Kaum wird ein Hotelzimmer betreten, gehört die Champagnerflasche neben das Bett, denn nun soll Sex der Luxusklasse abgefeuert werden. Aber geschnarcht wird auf gewohnte Art und Weise. Die einzige Droge, die es immer bringt, ist die Zigarette danach. Soulmusik heizt unvernünftig ein. Viele Körper können das aber nicht umsetzen - genau wie bei einem Tango.

Paare auf dem Land sollen sich treuer als in der Stadt sein. Weil es mehr Werte, aber auch mehr Kontrolle gibt. Einer Studie zufolge sind Männer in der Provinz eher bereit, eine Familie zu gründen. Aber sollte man einen reuigen Ehemann wieder aufnehmen?

Panorama Sex-Arrangement Warum treu sein, wenn es doch Polyamorie gibt. Danach fuhr ich nach Hause, sie schlief im Hotel. Am nächsten Morgen sahen wir uns im Büro wieder. Ich sagte ihr, dass ich mich niemals von meiner Partnerin trennen werde.

Wollte ihr zu verstehen geben, dass sie sich besser nicht in mich verliebt. Und im Grunde war alles klar: Sie wartete auf den Heiratsantrag ihres Freundes, ich darauf, dass meine Freundin schwanger wurde.

Was wir hatten, war die Zeit bis dorthin. Die meisten Frauen gehen zwischen dem 3. Jahr ihrer Beziehung fremd, für Männer liegt der kritische Zeitraum in der Regel zwischen dem 3. Vier von fünf Befragten nennen als Hauptgrund sexuelle Unzufriedenheit mit dem Partner. Wir nannten diese heimlichen Treffen "unsere Raketenausflüge". Meine Freundin ist alles andere als prüde, es ist keine konventionelle Sexualität, die uns verbindet, eigentlich glaubte ich nicht, dass sich das steigern lässt.

Dennoch empfand ich das, was ich mit meiner Arbeitskollegin erlebte, als neue Qualität. Ein Blick von ihr, eine Berührung — und ich war sofort bereit. Sex im Büro, auf der Toilette, im Treppenhaus.

Häufig kamen wir verschwitzt aus unseren Pausen zurück. Natürlich ahnte ich, dass Raketenausflüge aufregender sind als die tägliche Fahrt im Linienbus, obwohl es das Bild natürlich nicht ganz trifft. Nach der Hotelzimmerphase veränderten sich die Koordinaten unserer Affäre: Denn meine Arbeitskollegin trennte sich von ihrem Freund und suchte sich eine eigene Wohnung.

Sagte, sie erwarte jetzt ein Zeichen von mir. Ob es mehr werden könnte als eine Affäre. Sie wäre bereit dazu. Weil die ausbleibende Schwangerschaft meiner Freundin immer noch Thema war, hatte ich irgendwann einen Termin beim Urologen. Meiner Bürokollegin, vor der ich keine Geheimnisse hatte, erzählte ich, dass der Arzt zur künstlichen Befruchtung geraten hatte. Das hätte ich nicht sagen sollen.

Doch das wurde mir zu spät klar, ich hatte damit eine Grenze überschritten. Und weiche Knie bekommen. Tage später gestand sie mir, dass sie schon länger in mich verliebt sei. In diesem Moment geriet mein Satz "Ich würde mich niemals für dich trennen" ins Wanken. Ich fühlte mich gefesselt durch eine Beziehung, die mich daran hinderte, mit ihr etwas zu machen. Ich sagte, dass ich sie nicht einfach gehen lassen werde.

Sie verstand es als Versprechen. Meiner Freundin sagte ich, dass ich mal zwei Wochen aus der Wohnung raus müsse. Ich hatte ihr zuvor schon angedeutet, dass ich mit dem Gedanken spiele, mich zu trennen. Meine Arbeitskollegin erwähnte ich natürlich nicht — auch nicht, dass ich jetzt bei ihr einzog: Morgens gingen wir zusammen ins Büro — sie immer ein bisschen früher die Treppen hoch, damit es nicht so auffiel.

Es war eine wundervolle Zeit. Aber es gab auch Momente, in denen ich daran zweifelte, dass mir diese Frau das Gefühl von einem Zuhause geben konnte, obwohl ich sie liebte. Ich habe meiner Freundin viel zugemutet. Vermutlich ahnte sie etwas. Oft legt die Affäre eine brennende Lunte an die eigene Beziehung. Der oder die hinzutretende Dritte verunsichert zutiefst — nicht nur denjenigen, der hintergangen wird, auch denjenigen, der hintergeht.

Ein Torpedo, der in den Dreiklang der Liebe zielt: Respekt, Vertrauen und Achtung, auch gegenüber sich selbst. Interessanterweise setzt der entdeckte Seitensprung neben Gefühlen wie Zerrissenheit und Verzweiflung beim Beziehungsbrecher auch intensive Gefühle gegenüber dem eigenen Partner frei.

Das Liebesgefühl verstärkt sich ebenso wie die Einsicht, dass man das, was einem der Seitensprung beschert hat, vermutlich auch beim eigenen Partner bekommen könnte. Ich habe drei Freunde um Rat gebeten. Der eine war der Meinung, ich müsse meiner Sexualität folgen. Ein anderer riet mir ebenfalls, mich von meiner Freundin zu trennen. Der Dritte sagte, ich müsse mich entscheiden: Ob ich eine Familie gründen wolle oder nicht.

Die Affäre trat jetzt in ihre intensivste Phase ein. Vielleicht deshalb, weil ich ihr — angetrieben von Verlustängsten, den Himmel auf Erden bereiten wollte. Meine Arbeitskollegin merkte, dass es mir ernst war. Beide sprachen wir von Liebe. Sie signalisierte, dass sie auf mich wartete, gab mir ihren Wohnungsschlüssel.

Ich sagte der Arbeitskollegin deshalb: Wir verboten es uns, miteinander zu reden. Sie schrieb mir einen Brief, in dem sie mir vorwarf, ich hätte die Affäre provoziert. Ich antwortete, wir hätten die Entscheidung gemeinsam gefällt.

Zwei Monate lang taten wir unser Möglichstes, um uns gegenseitig zu ignorieren. Dann hielt ich es nicht mehr aus und bat um ein Treffen: Kein idealer Satz, wenn man gerade versucht hat, sich zu trennen.

Wir haben wieder angefangen, miteinander zu reden, sie erzählte mir von Männern, die sie traf. Das tat mir sehr weh. Irgendwann habe ich sie zu einem Konzert eingeladen. Da sind wir zusammen auf der Toilette verschwunden. Sie sagte noch einmal, sie wolle eine Entscheidung von mir und bot — als Entscheidungshilfe — an, ein Wochenende miteinander zu verbringen. Aber ich konnte das nicht — das permanent schlechte Gewissen, das Doppelleben … "Dann möchte ich, dass du dir einen anderen Job besorgst", hat sie gesagt.

Ich habe den Arbeitsplatz nicht gewechselt, aber durch eine Umstrukturierung sitzen wir in verschiedenen Zimmern und können uns aus dem Weg gehen. Inzwischen habe ich eine Therapie angefangen. Wenn die Kollegin sich noch mal meldet, soll ich den Kontakt vermeiden, hat mir mein Psychiater geraten. Ein bisschen habe ich auch Angst, dass sie unberechenbar werden könnte, zum Beispiel Kontakt aufnimmt zu meiner Freundin.

Ich denke, ich habe mich richtig entschieden, aber die Bilder von der anderen Frau ploppen immer wieder auf. Nicht aufzufliegen ändert in den Monaten nach der Trennung vom Seitensprung die Art, wie man sich an die Affäre erinnert: Zwei Drittel aller unentdeckten Fremdgeher erinnern sich detailliert an den Sex. Fliegt die Affäre auf, ist es nicht mal jeder zweite. Und man hadert mit dem Schicksal: Habe ich mich richtig entschieden? Und falls man nicht erwischt wurde — wäre man vielleicht weiter damit durchgekommen?

Laut dem Göttinger Psychologen Ragnar Beer leben viele Untreue, die nicht erwischt wurden, lange mit der Angst, dass der Seitensprung doch noch rauskommt. Und um das zu verhindern, müssen sie notgedrungen weiterlügen. Es ist auf unbestimmte Zeit nicht "alles wieder gut", auch wenn die Fremdgeher sich das in den meisten Fällen wünschen — so Ragnar Beer.

Für die meisten Fremdgeher gilt, dass das Bemühen steigt, von nun an ein besserer Partner zu sein: Während in der Affären-Zeit noch 68 Prozent der Männer davon ausgehen, dass sie ihre Partnerin wieder betrügen werden, sind es hinterher nur noch 30 Prozent.

Interessanterweise kann die Mehrzahl der Männer nach einer Affäre die positiven Seiten der eigenen Beziehung besser schätzen. Und der Hälfte der befragten Männer fällt es schwer, keinen Kontakt mehr zur Affäre zu haben. Ich habe die Affäre nicht gesucht und glaube nicht, dass sich so etwas wiederholen wird.


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Also trennten sich Petraeus und Paula Broadwell. Aber weil sie nicht voneinander loskamen, flog am Ende alles auf. Petraeus legte das unverfänglichste aller Geständnisse ab: Aber so einfach ist es wohl doch nicht. Und Affären sind sicher keine Ausnahmeerscheinung. Kennt nicht jeder irgendwen, der nebenher eine Geliebte, einen Geliebten hat? Der Freund eines Freundes zum Beispiel, der lebte doch seit Jahren so.

Und er konnte sich vorstellen, darüber zu reden. Weil er auch noch stolz darauf war? Weil er dann das Gefühl habe, hatte er am Telefon gesagt, dass es so für irgendetwas gut sei. Nicht auffallend gut aussehend, nicht unattraktiv. Hallo, ich glaube, wir sind verabredet. Auf dem Weg hierher habe ich mich gefragt, was Sie nur von mir denken müssen. Ich betrüge nicht nur meine Frau, ich rede auch noch öffentlich darüber.

Und in Gedanken habe ich mich schon selbst verteidigt, noch bevor wir ein Wort gesprochen haben. Ich will damit nur sagen, was ich tue, beschäftigt mich, ich habe offenbar ein Gewissen, das sich einmischen will. Er ist gerade 41 geworden.

Er war damals dabei, eine Firma zu gründen, sie hatte ihre erste Stelle als Ärztin. Vor drei Jahren haben sie geheiratet. Als wir uns kennenlernten, kam ich gerade aus einer Beziehung. Ich war verletzt, ich war betrogen worden, aber heute denke ich, ich war noch so jung, so empfindlich. Wir haben uns sehr ineinander verliebt.

Am Anfang war sogar ich derjenige, der eifersüchtig war. Sechs Jahre lang bin ich ihr treu geblieben. Dann habe ich eine Frau kennengelernt. Sie wusste, dass ich glücklich verheiratet bin, und sie hat mir so freizügig angeboten, etwas mit ihr anzufangen, dass es schwer war zu widerstehen.

Ich hatte das Bedürfnis, jemand anderen zu riechen, zu fühlen, zu schmecken. Und doch kann ich sagen: Ich liebe meine Frau über alles. Beide arbeiten viel, seine Frau macht Karriere, er kann meistens selbst über seine Zeit verfügen. Was ihm entgegenkommt, seine Geliebte trifft er zu unverdächtigen Tageszeiten. Zu Hause haben sie getrennte Schlafzimmer, fahren getrennt in den Urlaub, haben unterschiedliche Freundeskreise — er nennt es eine moderne Beziehung.

Und manchmal teilen sie doch das Bett: Im Frühjahr kommt ihr erstes Kind auf die Welt. Für beide ein Wunschkind. Ich habe immer aufgepasst, dass meine Frau nichts bemerkt. Sie würde niemals mein Handy kontrollieren oder E-Mails lesen, aber ich habe immer darauf geachtet, dass sie gar nicht erst etwas finden kann.

Klingt bigott, aber das bin ich ihr schuldig. Und der anderen Frau bin ich schuldig, dass ich für klare Verhältnisse sorge: Da wird nie etwas anderes reinpassen. Es kann wunderschön sein mit einer anderen Frau, aufregend und auf seine eigene Weise emotional, man kommt einem Menschen nie so nahe wie durch Sex. Und dieser Sex kann bombastisch sein, aber es wird nie so sein wie zu Hause.

Ein starker Kontrast, und beides hat seinen Reiz. Wir haben ein gutes, erfülltes Sexleben. Wenn auch deutlich weniger, als ich mir wünschen würde. Vielleicht wäre ich sonst nie in Versuchung gekommen, mit anderen Frauen zu schlafen. Irgendwann gerät jede Affäre ins Ungleichgewicht. Einer von beiden will immer mehr. Die Geliebte verliebt sich.

Und er hat Angst, die Kontrolle zu verlieren, seinen Alltag von ihr beherrschen zu lassen. So wird es immer wieder sein: Es fängt nett und unkompliziert an, es gibt keinen Grund aufzuhören, und irgendwann ist es zu spät.

Aber weil es glimpflich ausgeht, geht er das Abenteuer immer wieder ein. Ich habe versucht, die Beziehung auf eine freundschaftliche Ebene zu retten.

Dann habe ich den Kontakt abgebrochen. Und es zeichnet mich wohl als berechnendes Arschloch aus, dass ich ihr von Anfang an nur meinen Namen genannt habe.

Sie wusste nicht, wo ich wohne, sie kannte nicht den Namen meiner Frau. Das gelingt ihm nicht immer. Eine Weile bleibt er nun treu. Dann tritt eine neue Frau in sein Leben. Dann macht er wieder Schluss, dann geht es von vorn los. Es ging mir nie um schnellen, unverbindlichen Sex mit fremden Frauen.

Den kann ich als Mann überall haben, für den kann ich bezahlen. Für mich ist es wunderschön, jemandem näherzukommen, frisch und anders, sich ganz neu zu beschnuppern. Aber ich erlebe auch eine andere Seite an Frauen — eine, die man immer nur Männern nachsagt.

Ich fürchte, es wird eitel klingen und prahlerisch, aber diese Dinge passieren. Die beste Freundin meiner Frau hat mir schon eindeutige Angebote gemacht. Abgesehen davon, dass das Risiko unkalkulierbar gewesen wäre: Ich bin ja schon ein Schwein, aber das geht zu weit. Seltsam, es gibt trotz allem moralische Grenzen. Ich selbst bin nie auf die Frauen zugegangen, ich dachte immer, das steht mir als verheiratetem Mann nicht zu.

Ich hätte die Frauen in diese moralisch verwerfliche Situation gebracht. Vielleicht will ich mich auch vor meinem eigenen schlechten Gewissen bewahren. Und tatsächlich habe ich mich niemals schuldig gefühlt. Für mich gibt es vier verschiedene Stufen: Anziehung, Faszination, Verlieben und Liebe.

In meinen Affären habe ich gerade mal die erste erreicht, manchmal die zweite gestreift, aber verliebt habe ich mich nie.

Und das wird nie passieren. Und findet sich plötzlich doch in Situationen wieder, die nicht zu planen waren. Auf einmal waren alle auf derselben Silvesterparty, meine Frau, meine Geliebte, alle meine Mitwisser, und ich sah, wie sie sich unterhielten. Da stehen die beiden Frauen, mit denen ich schlafe, und verstehen sich auch noch gut. Ich fühlte mich gefesselt durch eine Beziehung, die mich daran hinderte, mit ihr etwas zu machen. Ich sagte, dass ich sie nicht einfach gehen lassen werde.

Sie verstand es als Versprechen. Meiner Freundin sagte ich, dass ich mal zwei Wochen aus der Wohnung raus müsse.

Ich hatte ihr zuvor schon angedeutet, dass ich mit dem Gedanken spiele, mich zu trennen. Meine Arbeitskollegin erwähnte ich natürlich nicht — auch nicht, dass ich jetzt bei ihr einzog: Morgens gingen wir zusammen ins Büro — sie immer ein bisschen früher die Treppen hoch, damit es nicht so auffiel.

Es war eine wundervolle Zeit. Aber es gab auch Momente, in denen ich daran zweifelte, dass mir diese Frau das Gefühl von einem Zuhause geben konnte, obwohl ich sie liebte. Ich habe meiner Freundin viel zugemutet. Vermutlich ahnte sie etwas. Oft legt die Affäre eine brennende Lunte an die eigene Beziehung. Der oder die hinzutretende Dritte verunsichert zutiefst — nicht nur denjenigen, der hintergangen wird, auch denjenigen, der hintergeht.

Ein Torpedo, der in den Dreiklang der Liebe zielt: Respekt, Vertrauen und Achtung, auch gegenüber sich selbst. Interessanterweise setzt der entdeckte Seitensprung neben Gefühlen wie Zerrissenheit und Verzweiflung beim Beziehungsbrecher auch intensive Gefühle gegenüber dem eigenen Partner frei. Das Liebesgefühl verstärkt sich ebenso wie die Einsicht, dass man das, was einem der Seitensprung beschert hat, vermutlich auch beim eigenen Partner bekommen könnte.

Ich habe drei Freunde um Rat gebeten. Der eine war der Meinung, ich müsse meiner Sexualität folgen. Ein anderer riet mir ebenfalls, mich von meiner Freundin zu trennen. Der Dritte sagte, ich müsse mich entscheiden: Ob ich eine Familie gründen wolle oder nicht. Die Affäre trat jetzt in ihre intensivste Phase ein. Vielleicht deshalb, weil ich ihr — angetrieben von Verlustängsten, den Himmel auf Erden bereiten wollte. Meine Arbeitskollegin merkte, dass es mir ernst war.

Beide sprachen wir von Liebe. Sie signalisierte, dass sie auf mich wartete, gab mir ihren Wohnungsschlüssel. Ich sagte der Arbeitskollegin deshalb: Wir verboten es uns, miteinander zu reden. Sie schrieb mir einen Brief, in dem sie mir vorwarf, ich hätte die Affäre provoziert. Ich antwortete, wir hätten die Entscheidung gemeinsam gefällt. Zwei Monate lang taten wir unser Möglichstes, um uns gegenseitig zu ignorieren.

Dann hielt ich es nicht mehr aus und bat um ein Treffen: Kein idealer Satz, wenn man gerade versucht hat, sich zu trennen. Wir haben wieder angefangen, miteinander zu reden, sie erzählte mir von Männern, die sie traf. Das tat mir sehr weh. Irgendwann habe ich sie zu einem Konzert eingeladen. Da sind wir zusammen auf der Toilette verschwunden. Sie sagte noch einmal, sie wolle eine Entscheidung von mir und bot — als Entscheidungshilfe — an, ein Wochenende miteinander zu verbringen.

Aber ich konnte das nicht — das permanent schlechte Gewissen, das Doppelleben … "Dann möchte ich, dass du dir einen anderen Job besorgst", hat sie gesagt. Ich habe den Arbeitsplatz nicht gewechselt, aber durch eine Umstrukturierung sitzen wir in verschiedenen Zimmern und können uns aus dem Weg gehen.

Inzwischen habe ich eine Therapie angefangen. Wenn die Kollegin sich noch mal meldet, soll ich den Kontakt vermeiden, hat mir mein Psychiater geraten. Ein bisschen habe ich auch Angst, dass sie unberechenbar werden könnte, zum Beispiel Kontakt aufnimmt zu meiner Freundin. Ich denke, ich habe mich richtig entschieden, aber die Bilder von der anderen Frau ploppen immer wieder auf.

Nicht aufzufliegen ändert in den Monaten nach der Trennung vom Seitensprung die Art, wie man sich an die Affäre erinnert: Zwei Drittel aller unentdeckten Fremdgeher erinnern sich detailliert an den Sex.

Fliegt die Affäre auf, ist es nicht mal jeder zweite. Und man hadert mit dem Schicksal: Habe ich mich richtig entschieden? Und falls man nicht erwischt wurde — wäre man vielleicht weiter damit durchgekommen?

Laut dem Göttinger Psychologen Ragnar Beer leben viele Untreue, die nicht erwischt wurden, lange mit der Angst, dass der Seitensprung doch noch rauskommt. Und um das zu verhindern, müssen sie notgedrungen weiterlügen. Es ist auf unbestimmte Zeit nicht "alles wieder gut", auch wenn die Fremdgeher sich das in den meisten Fällen wünschen — so Ragnar Beer. Für die meisten Fremdgeher gilt, dass das Bemühen steigt, von nun an ein besserer Partner zu sein: Während in der Affären-Zeit noch 68 Prozent der Männer davon ausgehen, dass sie ihre Partnerin wieder betrügen werden, sind es hinterher nur noch 30 Prozent.

Interessanterweise kann die Mehrzahl der Männer nach einer Affäre die positiven Seiten der eigenen Beziehung besser schätzen. Und der Hälfte der befragten Männer fällt es schwer, keinen Kontakt mehr zur Affäre zu haben. Ich habe die Affäre nicht gesucht und glaube nicht, dass sich so etwas wiederholen wird. Wahrscheinlich wäre ich dann vernünftiger. Denn nach den Höhenflügen kommt das Tal. Ich möchte nicht, dass ich noch einmal in so eine Situation gerate.

Ich liebe meine Freundin. Wir werden es schaffen. Ich gehe jedenfalls fest davon aus. Fremdgehen — und dann? Was eine Affäre mit einer Beziehung macht 63 Prozent aller Affären fliegen niemals auf. Geht ein Partner fremd, ist das eine enorme Belastung für die Beziehung. Ab wann zählt Fremdgehen? Frauen und Männer haben ziemlich unterschiedliche Auffassungen. Das hat einen widerlichen Grund.

Südafrika Fredie Blom ist Jahre alt - und ein Ziel will er noch erreichen. Wie oft Sie Ihre Bettwäsche tatsächlich wechseln sollten. Raus aus den Federn 6 Tipps: So stehen Sie problemlos früh auf. Warum den Franzosen das Rauchen vergeht. Schüler brechen nach Wettlauf reihenweise zusammen.

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Janne, ihr Studium, und diese Müdigkeit, die einfach kein Ende nimmt. Ich bin seit fast 5 Monaten erkaältet. Ab wann gilt ein Puls denn als hoher Puls?

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