The company bdsm meine frau fingert sich

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Ich würde da allein auch nicht hingehen. Aber ich war gewillt mich darauf einzulassen, keine deutschen Standards anzulegen. Ich erinnere mich an keine konkreten Details mehr. Er schaffte es einen Gang runterzuschalten. Es langsamer angehen zu lassen. Mehr streicheln, nicht gleich reinstecken und durchnageln. So ganz einfach war es für meinen Kopf nicht durch die geplatzte Kondom-Geschichte vom Vortag, was ich nicht thematisieren wollte. Aber ich achtete darauf, dass alles Safe ist.

Und wir verwendeten seine Kondome. Nicht, dass ich da wieder mit meinen zu kleinen europäischen Standard-Dingern ankomme. Sex war gut, aber auch sonst fühlte es sich menschlich einfach gut an zwischen uns. Was auch bleibt ist das Gefühl für ihn wirklich attraktiv gewesen zu sein, mit jeder Kurve meines Körpers.

Es gibt Menschen mit denen hat man einfach gleich den richtigen Draht. Wir lachten viel und kuschelten zusammen. Er fragte auch, wann ich wiederkommen würde. Aktuell sieht es eher nach nicht so bald aus. Nach meiner Rückkehr schrieben wir noch eine Weile hin und her.

Seit ein paar Tagen sehe ich auf WhatsApp nur noch einen Haken. Möglicherweise hat er mich blockiert. Versuche das entspannt zu sehen. Ansonsten habe ich immer noch Kontakt zu einer Freundin von ihm. Die kann ich notfalls mal fragen, was mit ihm los ist. Wenn das morgen noch gut ausgeht, dann war es ein Wahnsinnsurlaub. Ich hab das Alleinreisen nicht eine Sekunde bereut und werde es mit Sicherheit wieder tun.

Auch das hat mir viel gegeben, dass es so cool war, obwohl ich echt Respekt hatte vor dem Alleinreisen. Nicht mit dem Vorsatz überall zu vögeln. Aber offen auf Menschen zuzugehen. Mir geht es gut, keine Sorge. Vermutlich geht mir die Südafrika-Geschichte, die ich noch nicht fertig gebloggt habe, doch ein wenig mehr im Kopf um als gedacht.

Eigentlich habe ich soviel zu schreiben. Gut, dass ich diese Woche ein wenig Zeit dafür haben werde. Heute ist sechs Wochen nach Südafrika. War heute bei der Aids-Beratungstelle und habe mir Blut abnehmen lassen. Die sind sehr gechillt da. Viel angenehmer, als bei irgendeinem Frauenarzt.

Der meinte auch gleich, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist bei heterosexuellem Kontakt. Keinen Vortrag über häufig wechselnde Sexualpartner. Einfach als gegeben hingenommen. Mein letzter Test ist nun schon eine ganze Weile her. Es ist mehr so der Test für die letzten Jahre, mit einem aktuellen Auslöser.

Für Chlamydien muss ich dann noch zum Frauenarzt. In zwei Tagen bekomme ich das Ergebnis. Gerade das Pflaster vom Blut abnehmen abgezogen: Die Ärztin hat es mal drauf. Ich ziehe definitiv meinen Hut. Man sieht nicht mal eine Einstichstelle. Dann ist heute auch der Tag, an dem ich herausgefunden habe, dass ein Kollege aus der Arbeit auch einschlägig unterwegs ist.

In der Kantine war mir aufgefallen, dass er eine Uhr mit einer Triskele trägt. Ich schmunzelte vor mich hin, denn das konnte kein Zufall oder Versehen sein. Zumal ich nach dem Essen mit ein wenig googeln so eine Uhr gefunden habe. Also schrieb ich ihm eine Mail und fragte ihn nach der Uhr und ob wir uns in Zukunft auf einschlägigen Veranstaltungen begegnen würden. Hach ja, was eine Wendung. Ich freue mich auf viele coole Gespräche mit ihm. Jetzt versuche ich mal die Südafrika-Geschichte fertig zu erzählen.

Am nächsten Tag beschloss ich mal einen Tag ohne Tatenda zu verbringen. Zumal ich nicht wie so ein Super-Fangirl wieder abends allein in seiner Bar sitzen wollte. Ich verbrachte den Tag am Hafen in Kapstadt. Ich liebe Hafenstädte und Foodmärkte. Am Hafen gab es die ziemlich nervigen Stände, an denen Verkäufer einem die Schiffsrundfahrten andrehen wollen. Mich nervt das angequatscht werden immer.

Wobei ich eigentlich schon Lust hatte auf eine Rundfahrt. Aber ich konnte mich nicht so Recht entscheiden. Nahm den ein oder anderen Flyer mit.

Soll ich eine Sunset-Tour machen oder nicht. OMG, das konnte ja heiter werden. Wo bin ich da schon wieder gelandet, dachte ich mir noch. Dann legten wir ab. Ich dachte anfangs, dass das Teil des Programms wäre.

Warum sollte der sich auch sonst für mich interessieren? So geht das in meinem Kopf immer. Ich nahm das zur Kenntnis, freute mich über den kleinen Flirt.

Genoss den Sonnenuntergang, das schöne Licht. Kurz vor Ende der Tour fragte er mich, ob ich am Hafen noch in einer bestimmten Kneipe auf einen Drink mit ihm gehen wollte. Huch, damit hatte ich ja gar nicht gerechnet. Ist das so wenn man alleinreist? Ich hatte überhaupt nicht intendiert nochmal jemanden kennenzulernen.

Er sagte, dass er sowieso dort einen auf einen Drink gehen würden und wenn ich Lust hätte, könnten wir uns eine halbe Stunde nach dem Anlegen dort treffen. Ich hatte ja noch eine halbe Stunde Zeit um mir zu überlegen, ob ich das wollte, oder nicht. Wir gingen in die Kneipe und er lud mich auf ein Bier ein. Er erzählte, dass er die meiste Zeit auf dem Schiff wohnt.

Bezeichnete sich selbst als coloured, was ich bei uns unter Mischling nicht wertend verstehen einsortieren würde: Nach eigener Aussage gebürtiger Capetowner. Er mag seinen Job und ich mochte, wie cool er mit den Kindern umgegangen ist. Irgendwann ging es um Beziehungen… Und ich erzählte halt von meinen Leben und dass das mit der Monogamie nicht so mein Ding ist..

Damit hatte er so gar nicht gerechnet. Er liebt seine Freiheit, Freundinnen haben ihn immer zu sehr eingeengt. Er muss sich wohl gedacht haben: Damit konnte er nicht rechnen, als er mich angesprochen hatte. Wie auch immer es kam, er fragte mich, ob ich die Nacht mit ihm verbringen wollte.

Nicht auf dem Schiff, da sind keine Frauen erlaubt. Manchmal schläft er eine Nacht im Hotel. Ob es okay wäre, wenn wir uns den Preis für das Zimmer teilen würden… Wollte ich das? Eine Nacht mit jemandem, den ich nicht kenne. Wir gingen zum Schiff zurück um seine Sachen zu holen. Die Kollegen veräppelten ihn angemessen, ob des offensichtlichen Aufrisses. Aber auch er gab mir das Gefühl, nicht irgendso ein Aufriss zu sein.

Es fühlte sich gut an. Ich hatte quasi nix zum übernachten mit — nur so nen Tagesrucksack mit. Ähnlich wie das Stundenhotel, war auch das Hotel eher nicht das Niveau auf dem ein Tourist jemals in der Stadt übernachten würde.

Aber das Zimmer mietete man hier immerhin die ganze Nacht. Marci mietete sich manchmal hier ein, wenn er keine Lust aufs Schiff hat. Als wir ankamen, ging er erst mal unter die Dusche. Ich machte es mir auf dem Bett bequem. Jetzt wo ich es schreibe, merke ich, dass es doch nun schon 6 Wochen sind. Ich habe keinen blassen Schimmer mehr, ob er gut küssen konnte. Als er nur mit Handtuch aus der Dusche kam, zog ich mich bis aufs Höschen aus. Er fuhr voll auf meinen Hintern ab.

Und mich immer über die sehr gelungen Brüste gefreut habe. Er hatte nur Augen für meinen Hintern und geizte nicht mit Komplimenten. Das ging runter wie Öl. Bei den Details ist meine Erinnerung schon sehr blass. Er hatte keine Kondome mit. Ich hatte welche in meinem Rucksack. Ich blies ihn — schöner Schwanz, ihm gefiel es. Wir hatten Sex, ich half nach und kam, er kam als er mich Doggy ordentlich durchgevögelt hat. Dann schliefen wir ein. Dasselbe in etwa morgens nochmal. Nur dass er dann beim Rausziehen sofort sagte, dass das Kondom gerissen war.

Mir wäre es vermutlich nicht aufgefallen, hätte er nichts gesagt. Aber er sagte es gleich. Das wäre der Moment, wo man den anderen vermutlich fragt, ob er HIV positiv ist, also vielleicht auch nicht. War das rassistisch oder nur mathematische Wahrscheinlichkeit. Ich war sehr gefangen in meinen Gedanken.

Ich fragte ihn jedenfalls nicht. Ich wäre mir sehr blöd vorgekommen. Ich habe in Deutschland noch nie die Pille danach gebraucht. Aber jetzt in Südafrika. Erst mal googeln wie man die hier bekommt. Marci sagte, dass er das schon von seiner Schwester mal kannte. Er ging also mit mir zur Apotheke. Ich bekam es nach dem Beantworten von ein paar Fragen relativ Problemlos.

Aber ich hatte wirklich Respekt vor dem Hormonhammer. Marci und ich tauschten noch Telefonnummern, dann ging ich heim. Müde und mit Gedanken im Kopf. Keine Ahnung, ob seine Nummer stimmt.

WhatsApp hat er scheinbar nicht und angerufen habe ich noch nie. Erst mal hineinschlafen in den ersten Urlaub, der so ganz anders gestartet war, als gedacht. Nach dem Abend an dem ich Tatenda kennengelernt hatte, schlief ich erst mal bis Mittags. Ich muss das erst mal sacken lassen. Manche mögen nun schreien: Okay, okay, vielleicht scheitert es daran, dass ich mir nach Vorerfahrungen eingeredet habe, dass ich nicht der Typ Frau bin, denn man in einer Bar anquatscht und mich quasi nie mehr anquatschbar in einer Bar aufgehalten habe.

Also dachte ich über seine möglichen Hintergedanken nach. Was kann nun dieser schwarze Barkeeper von mir wollen. Sex, jupp wäre möglich und auch wahrscheinlich.

Darüber musste ich sehr lachen. Ich habe die meisten Männer in letzter Zeit über den Joyclub kennengelernt, dabei waren entweder Vorlieben kompatibel oder intellektuelles Interesse vorhanden. Weniger aus rassistischen Gründe, denn aus der Unsicherheit über die eigene Attraktivität. Tatenda und ich hatten uns für 15 Uhr verabredet. Er wollte mir die Gegend zeigen und er schrieb noch: Mal sehen, wohin mich diese Reise führen wird.

Ich machte Sport Gott, was bin ich stolz und quatschte mit meinem Host. Und wir verquatschten uns. Haha, allen Vorurteilen zum Trotz war mein südafrikanischer Begleiter um Punkt 15 Uhr vor meiner Tür und ich deutsch noch nicht fertig und würde zu spät sein. Es stellte sich heraus, dass er selbst nur Meter von mir entfernt wohnte.

Was ein Zufall, so klein ist jetzt Kapstadt auch nicht. Er hatte einen Bekannten als Taxifahrer organisiert, der uns herumfahren würde. Ich war gespannt, wie das mit dem Zahlen laufen würde. Auf der anderen Seite war bisher alles bezahlbar gewesen, also entspannte ich mich ein wenig. Ich dachte, wir würden in der Stadt rumlaufen. Aber auch gut, mal sehen, wo wir am Ende landen. Wir fuhren raus aus der Stadt zu den Aussichtspunkten. Diese Stadt ist wirklich atemberaubend schön.

Zwischen uns fühlte es sich gut an. Er kuschelte sich immer mal wieder an mich hin, wir knutschten ein wenig, manchmal hielten wir Händchen. Der Taxifahrer war zu gleich Reiseführer und erklärte mir die Orte. Tatenda zahlte alles was anfiel wie die Mautgebühren, so dass ich irgendwann schon ein schlechtes Gewissen hatte. Das war der perfekte Nachmittag. Die Herren verarschten mich Whitey immer ein wenig, weil ich Sonnencreme brauchte und mir was auf den Kopf setzten musste. Als wir am Meer waren zog ich sofort meine Schuhe aus und lief ins Wasser.

Meine schwarzen Begleiter blieben am Strand und schüttelten den Kopf darüber, dass ich voller Freude ins kalte Wasser ging. Es war spannend Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Ich erzählte ihm, dass ich ein Blog über Sex schreibe. Ich liebe dieses Breaking the rules of the game. Ich bin mir sicher, dass er sich überlegt hat, ob er nun im falschen Film ist, mit einer Frau im Arm, die wesentlich mehr ausprobiert hat, als er und das auch noch zugibt.

Dass er verheiratet ist hatte er mir vorher schon gesagt. Er machte da gar keinen Hehl daraus. Ich sagte ihm, dass ich damit leben kann. Dass er das mit sich ausmachen müsse. Irgendwann merkte ich, dass Tatenda nervös auf sein Handy guckte.

Er musste am Abend wieder in der Bar arbeiten und lief Gefahr zu spät zu kommen. Das wollte ich nicht. Also fuhren wir zurück. Wir setzten erst Tatenda ab und dann mich. Keine Ahnung, ob der dann zweimal Geld bekommen hat. Ich war auch gar nicht genervt darüber was zu bezahlen, nur dass er mir nicht gesagt hatte was Sache ist.

Ich war einfach sein Typ. Am Abend waren wir dann wieder in der Bar verabredet. Er war schon ein paar Stunden im Dienst und ich kam nach. Ich setzte mich wieder zu ihm an die Bar. Alle Barkeeper grinsten mich an. Ich setzte mich so, dass ich mir das Getümmel in der Bar ansehen konnte. Ich genoss es ein wenig mit ihm zu flirten und an einem pulsierenden Ort zu sein. Ich durfte wieder nicht alle meine Getränke bezahlen. Irgendwann fragte er mich, ob ich Lust auf ihn hätte und wir denn zu mir gehen könnten.

Ich verneinte, da ich die Unterkunft ja nicht für mich allein hatte. Zu ihm schied auch aus. Er fragte mich, ob ich mit ihm in ein Hotel gehen würde. Ich war gespannt, wo er mitten in der Nacht ein Hotel herbekommen würde und hatte noch so meine Zweifel, dass das was werden würde.

Er wollte eine Pause machen und danach wieder in die Bar zurück gehen. Er verneinte, da er sonst derjenige sei, der nie Pausen macht, konnte er das ganz gut mit den Kollegen ausdealen.

Auch was, was ich sonst nicht gemacht hätte: Ich hätte ein Uber genommen. Er würde auf mich aufpassen, also alles okay. Es vermietet Zimmer stundenweise. Andererseits ist die Wohnsituation der meisten schwarzen Südafrikaner so beengt, dass ich davon ausgehe, dass die fast alle wissen, wo sie für ein paar Stunden hingehen können.

Naja Stundenhotels kenne ich ja auch von innen. Der Standard ist hier allerdings schon nochmal ein ganz anderer. Tatenda fragte mich, wie lange wir wohl brauchen würden.

Ich glaube er buchte dann eine halbe Stunde. Oh wow, na dann mal fix. Ich entschied mich, mich darauf einzulassen, mich nicht zu fragen, wann die Bettdecke das letzte Mal gewaschen worden ist, oder das Zimmer gewischt. Wenn es für ihn okay war hier, dann war es für mich auch okay. Wir kommen aus verschiedenen Welten, aber ich bin nicht anspruchsvoll im Sinne von Zimmerstandart , bin backpacking und Zeltlager erprobt. Ich fragte mich eher, ob er an Verhütung gedacht hatte.

Aber musste er gar nicht, wie sich rausstellte. Im Zimmer waren Kondome wie bei uns im Club halt auch. Kostenlose Kondome war mir schon ein paar Mal aufgefallen in Südafrika. Wir hatten ja nicht viel Zeit. Immerhin waren wir uns schon vertraut was Nähe angeht, deswegen war es nicht so krampfig plötzlich auf Sex umzuschalten. Apropos Sex — da schoss es mir durch den Kopf: Was diese Pornos doch mit einem machen.

Wir zogen uns aus. Vor allem mein Arsch hatte es ihm angetan. Meine Brüste fand er gar nicht so spannend. Alles anders als zu Hause. Er hatte sehr weiche angenehme Haut. Das Vorspiel fiel nicht allzu üppig aus.

Wir streichelten uns ein wenig, knutschten, dann holte er ein Gummi und zog es sich über. Ich nutzte die Gelegenheit ihn noch in den Mund zu nehmen. Er mochte mein Piercing. Dann fickte er mich. Lange und standhaft — so viele Klisches. Ohne Nachhelfen würde ich nicht kommen, aber es passte nicht so Recht.

Er konnte gut ficken. Es war einfach nur alles zu schnell für meinen Kopf. Ich hielt mich an meinen Vorsatz keine Orgasmen mehr vorzuspielen. Das brachte ihn fast zur Verzweiflung. Ich genoss es, so eine völlig unerwartete schräge Erfahrung zu machen.

Er ermutigte ihn zu kommen. Dass es völlig okay sei für mich. Viele Klischees, aber ich glaube er hat sich so ein wenig darauf verlassen, dass seine gute Ausstattung Schwanz und Technik sportlicher Mann, ordentliches Gerät, da kann man gute Winkel ficken ausreichen würden um es mir zu besorgen.

Ich würde wetten, dass ihm die Mehrheit der Frauen auch einfach einen Orgasmus vorgespielt hätten und gut. Es quälte ihn ziemlich, dass er es mir nicht besorgt hat.

Er war echt krass niedergeschlagen. Es brauchte viel gutes Zureden um ihm zu erklären, dass es mir trotzdem gefallen hat, dass ich meistens beim ersten Mal nicht komme, dass es eine Kopfsache ist bei mir und dass Frauen wie Diesel sind, die vorglühen müssen.

Und dass ich es jederzeit wieder tun würde. Er brachte mich im Taxi nach Hause und fuhr dann zurück in die Arbeit. Wir würden uns wiedersehen und ich freute mich schon darauf. Auch jetzt kann ich es noch nicht fassen, dass ich bereits an meinem zweiten Abend in einem südafrikanischen Stundenhotel gelandet bin. Mut oder Übermut — so ein wenig bekloppt bin ich ja schon.

Seit dem geplatzten Gummi sind die ersten zwei Wochen nun schon vorbei. Also muss ich nur noch vier Wochen warten, bis ich mich testen lassen kann. Das Ganze ist durchaus mehr in meinem Hinterkopf präsent, als ich gerne hätte. Es legt über meine Reise doch so einen kleinen Schatten, erst mal. Viele Gedanken, ich würde so gerne viel schreiben.

Aber die knapp drei Wochen reisen, rächen sich insofern, dass die erste Woche wieder zu Hause krass vollgestopft war und ich einfach keine Zeit zum Schreiben hatte. Weihnachtskilos waren weg, jetzt habe ich im Urlaub wieder zugenommen. Mal wieder eine neues Höchstgewicht. Es geht dann immer mal wieder runter um dann noch eine Schippe draufzulegen. Ohne eine eklatante Änderung in meinem Leben, die Wohnsituation und zeitliche Belastungen beinhaltet, werde ich daran auch nichts ändern können.

Aber warum schreibe ich das? Ich hatte kurz überlegt, statt zu Schreiben in einen Club zu gehen, aber ich mag mich gerade selbst nicht.

Das ist eine eher schlechte Voraussetzung, um sich auf Menschen einzulassen. Lieber mich mit Menschen umgeben, die ich schon kenne, die mich einfach hinnehmen oder mögen wie ich bin. Laune ist gerade mehr so kuscheln und einigeln, als ficken. Ich schulde euch zwei aktuelle Themen: Zum einen noch den Artikel über die Reise, zum anderen hab ich gleich nach meiner Rückkehr mit Mr.

Bondage einen Kink-Workshop besucht, der sehr spannend war und einen Artikel verdient. Worüber schreibe ich jetzt also zuerst? Immer diese harten Entscheidungen bei AperolSprizz. Ich versuche mich in meinen ersten Abend in Kapstadt zurück zu versetzen.

Die Urlaubsgefühle wieder zu erwecken. Ich bin also ganz alleine nach Kapstadt geflogen. Hatte mir eine Unterkunft gebucht, aber sonst noch überhaupt keine Pläne gemacht. Ich kam am an frühen Abend in der Wohnung an. Meine Gastgeberin verstand ihren Job und hatte mir eine ganze Liste an Empfehlungen für Restaurants aufgeschrieben.

Ich war hungrig und musste zwangsläufig nochmal los. Und wollte auch los. Es wäre ja auch einfach zu schade Zeit in einer Wohnung abzusitzen, wenn man in einer der wunderbarsten Städte der Welt ist. Ich ging die Liste durch und entschied mich für eine Bar. Und es ist sicher. Voll gute Erfindung für dort. Ich hatte mich für eine Bar entschieden. Wahrscheinlich hätte ich mich in meiner Heimatstadt nicht in so einen fancy Laden getraut.

Es war ziemlich voll. Also wurde mir ein Platz an der Bar geboten. Das mag ich eh ganz gerne. Von dort aus kann man eigentlich ganz gut Menschen beobachten.

Bisher waren mir eher schwarze im Service begegnet, deswegen war mir das aufgefallen. Sie machten auch eine ziemliche Show beim Cocktails mischen. Aber das gefiel mir. Hohes Niveau beim Barkeepen. Ich entschied mich für einen Cocktail und einen Salat. Und freute mich einfach drüber Menschen anschauen zu können, sowohl hinter als auch vor der Bar.

Das gehörte für mich einfach zum Bargeschäft dazu, dass sie die Solofrau vor der Theke ein wenig unterhalten. Umso überraschter war ich, dass als ich meinen Drink leer hatte, ich ungefragt einen neuen Drink bekam. Nicht denselben den ich schon hatte, sondern einen ähnlichen. Ich dachte kurz darüber nach, ob das nun so eine Abzockermasche war, wo ich am Ende so eine Riesenrechnung bezahlen muss. Einer der Jungs hatte den Drink hingestellt, ein anderer grinste mich an dabei.

Mal sehen, wohin das führen würde. Ich konnte es mir leisten und rechnete damit den Drink bezahlen zu müssen. Auch wenn es so wäre, nur halb so wild. Es würde dann vermutlich einfach dazu führen, dass ich am nächsten Abend nicht mehr in die Bar gehen würde, wo man mir ungefragt Drinks hinstellt.

Ich unterhielt mich gut mit den Jungs uns sah mir das Treiben in der vollen Bar an. Menschen, sehr bunt gemischt. Alt, jung, hipp, reich, Künstler, Studenten. Ich langweilte mich keine Sekunde. Wir hatten ein nettes Gespräch. Sie hatte auch Lust mit den Barjungs zu flirten. Also taten wir das. Wir interessierten uns für zwei unterschiedliche Männer. Ich bekam im Laufe des Abends noch zwei weitere Drinks einfach so hingestellt.

Da war ich doch mal auf die Rechnung gespannt. Es war eigentlich ein sehr gelungener erster Abend in Kapstadt. Mein Handyakku hatte schlapp gemacht. Ich hatte mir gerade noch die Adresse meiner Unterkunft auf einen Zettel gekritzelt, bevor das Telefon entgültig ausging.

Die Barkeeper boten mir an es zu laden. Irgendwann so gegen 1 Uhr wurde ich müde und wollte nach Hause. Es war nicht geladen. Was mich nicht sehr überrascht hat, da ich schon befürchtet hatte, dass sie kein USB-C Ladekabel da haben würden. Mein Flirt brachte mir die Rechnung. Es standen nur die Drinks auf der Rechnung, die ich bestellt hatte. Sie hatten mir also wirklich drei Cocktails ausgegeben. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet.

Ich verdiene doch mehr als er…. Hoffentlich bekommt er keinen Ärger, wenn er einfach so Drinks ausgibt… Macht er das immer?

Er kann doch nicht dauernd einsamen Frauen Drinks ausgeben…. Was erhofft er sich dafür? Viele Gedanken schossen durch meinen Kopf. Ich bezahlte und gab wirklich ein riesiges Trinkgeld. Er bot mir an, mir beim Taxiholen zu helfen. Uber ging ja nicht, da mein Handy leer war. Das Angebot nahm ich dankend an. Kommt gebürtig aus Simbabwe. Ich gab ihm meine Handynummer.

Drinnen hatte er mich nicht danach fragen dürfen. Er besorgte ein Taxi und verhandelte den Preis. Er bot mir an mit zu fahren und sich dann wieder zurück bringen zu lassen. Aber ich hatte ein gutes Bauchgefühl. Er bot mir an, dass er mir am nächsten Tag etwas von seiner Stadt zeigen würde. Das nahm ich dankend an. Wir fuhren nicht auf direktem Wege heim. Das ist die Superromantiknummer. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt. Da gucken die ganzen Pärchen immer den Sonnenuntergang.

Ich war also noch keine 5 Stunden in der Stadt und stand kuschelnd mit dem Barkeeper auf dem Signalhill und blickte auf die Lichter Kapstadts. Ich hatte nicht vor jemanden so kennenzulernen.

Wir blieben nicht lange. Ich war angeheitert und wollte ins Bett. Er hatte sich in der Arbeit nur eine Pause genommen und musste zurück. Wir fuhren im Taxi zu meiner Unterkunft und ich wurde abgesetzt, bekam noch ein Küsschen und musste noch nicht mal mein Taxi bezahlen. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag um etwas Sightseeing zu machen. Das war schon ein sehr verrückter erster Abend als Alleinreisende. Ich hatte mich einfach offen auf Menschen eingelassen.

Blieb mir ja allein auch nix anderes übrig. Nach nicht mal fünf Stunden hatte ich jemanden getroffen, der mir seine Stadt zeigt. Das ist so cool. Huch, es ist fünf Wochen her, dass ich gebloggt habe. Ich laufe Gefahr mich zu wiederholen, aber die Zeit rinnt wie verrückt. Drei Wochen davon war ich im Urlaub. Und in den zwei Wochen davor war meine Kollegin in der Arbeit ausgefallen, so dass das die Zeit vor dem Urlaub irgendwie stressiger war als erwartet.

Also bin ich nicht mehr zum Schreiben gekommen. Ich hatte mir kurz vor meiner Abreise noch Orgasmen und Nähe bei Mr. So wie wir das nun schon ein paar Mal gemacht haben. Weil ich davon ausgegangen bin, dass die drei Wochen in Südafrika keinen Sex beinhalten werden.

Zumal ich nur eine Woche davon Urlaub hatte, die anderen zwei waren ein Projekt. Jetzt sitze ich am Flughafen in Kapstadt. Bin auf Nummer sicher gegangen, aber damit viel zu früh dran. In einer Stunde ist Boarding. Ich habe das Bedürfnis, die Zeit irgendwie noch sinnvoll zu nutzen, also fange ich an zu schreiben.

So ereignislos, wie gedacht, war die Zeit in Südafrika dann doch nicht. Keine Ahnung, ob ich die Gedanken schon alle sortiert bekomme. Ich hatte Sex in der Woche, die ich frei hatte. Sogar mit zwei verschiedenen Männern. Aber nicht alles lief dabei so, wie gedacht. Mit einem der beiden Männer ist das Kondom gerissen.

Ich erinnere mich nicht daran, ob ich das vorher schon mal erlebt habe. Es war eines, dass ich mitgebracht hatte. Also kann ich nicht behaupten, dass er ein schlechtes benutzt hat. Joa, mein erster Gedanke war auch, dass es wohl schlauer gewesen wäre mich dort auf nichts einzulassen.

Aber das hilft mir nun auch nicht weiter. Ich habe diverseste Statistiken und Wahrscheinlichkeiten gegoogelt um eine Einschätzung zu bekommen. Ich werde in 6 Wochen mich auf alles testen lassen. Mittlerweile ist das soweit zuverlässig.

Der Termin steht bereits in meinem Kalender. Ansonsten ist der feste Vorsatz bei aller Ernsthaftigkeit mich nicht verrückt zu machen bis dahin. Ich kann es nicht ändern. Die Pille danach habe ich soweit ohne Nebenwirkungen weggesteckt, auch da wird sich zeigen, ob es glimpflich ausgegangen ist. Ja, das ist durchaus einer der negativen Momente meines promiskuitiven Lebensstils. Und ja mein Risiko ist durch meinen nicht-monogamen Lebensstil höher, als bei anderen. Deswegen auch kein Jammern.

Ich bin mir dessen bewusst. Die Frage, die nach der ganzen Wahrscheinlichkeitseinschätzung immer auftaucht ist, war es das wenigstens wert? Aber auch die finde ich nicht zulässig, weil ich das vorher ja nicht einschätzen kann. Und es ändert nichts an der Unsicherheit, dem Grübeln und Warten nur weil der Sex entweder gut oder schlecht war.

So sitze ich nur hier am Flughafen auf dem Heimweg und habe ein wenig zwiespältige Gefühle. Ich hatte eine tolle Zeit, eigentlich einen schönen Urlaub. Hab wunderbare Menschen kennengelernt, die Schönheit Südafrikas und werde aber 6 Wochen lang erst mal mit der Unsicherheit über die Konsequenzen leben müssen. Über die Erlebnisse werde ich trotzdem schreiben, wenn ich zu Hause angekommen bin und Muse habe.

Polyamor und ich war okay damit. Er war meine Nummer Eins, ich die Nummer 5 in seinem Leben. Hinter seiner Frau völlig okay , seiner Sub ja, die hasse ich gerade wirklich und es nervt mich, dass die Eifersucht das mit mir macht , dem Fesseln und der Suche nach schönen Frauen. Praktisch war ich und nur dann von Bedeutung, wenn die Punkte Eins bis Vier gerade nicht relevant waren.

Es hat sich am Ende an zwei Punkten entzündet. Nach meinem Urlaub nahm er sich zu meiner Überraschung ebenfalls Urlaub. Hatte er dringend nötig.

Das würde ihm gut tun, freute ich mich erst noch für ihn. Eine Woche, die er mit seiner Sub wegfuhr. Na klar mit ihr. Damit war mir meine Rolle nochmal deutlich geworden.

Für mich blieben nur die wenigen Abende, an denen er sowieso abgekämpft von er Arbeit kommt. Das hatte mir nie viel ausgemacht, weil ich immer dachte, hauptsache Zeit miteinander verbringen, irgendwann wird er sich schon wieder Zeit für Dich nehmen.

Und nun war eben wieder die BoundCon in München, die Fetischmesse. Vor zwei Jahren waren wir dort zu dritt gewesen. Hat so semi gut funktioniert. Jedenfalls wollte seine Sub dann nie wieder was mit mir zu tun haben. Bitter, so schlimm fand ich es nicht. Aber ab da war für ihn klar, dass er ab jetzt immer mit ihr zu dieser Veranstaltung geht. Die in meiner Stadt stattfindet und ich der Gearschte bin.

Ich muss allein auf die Messe, weil in einem normalen Verhältnis da hin gehen nicht läuft. Er hat mir ehrlichweise geantwortet, dass er mir nur die Abende unter der Woche und gelegentlich einen Tag am Wochenende anbieten kann. Ich würde sagen anbieten will. Damit liegt die Entscheidung bei mir.

Dann ist da noch seine Sub, ich hasse sie. So sehr ich mich auch mühe, das Gefühl in meinem Kopf geht nicht weg. Ich bin erschrocken über mich selbst.

Ich bin auf dem Abstellgleis. Ich bin noch nicht mal gut genug um die Nummer Zwei im Leben von jemandem zu sein. Das ist wirklich bitter. Er hinterlässt das Gefühl, dass ich einfach nicht schön bin. Nicht schlank und nicht hübsch genug. Ich war heute auf der Messe und auf der Party danach. Ich habe die beiden gesehen. Ich habe mir die Veranstaltung zurück erobert. Die beiden nehmen mir nicht alles.

Zusätzlich habe ich schwere Zeiten im Job. Damit bin ich an einem Punkt, wo ich mein Leben wieder grundsätzlich hinterfrage. Wer bin ich, was will ich und wo ist mein Platz im Leben? Er wird mir als Ratgeber fehlen und als Rigger. Es wird schwer werden jemandem auf dem Fesselniveau zu finden. Aber was hilft es, wenn ich für ihn nicht gut genug bin. Ich muss auf mich aufpassen. Die Arbeitswelt hat mich voll in Beschlag genommen. So würde ich es nennen.

Vor Allem seit Donald Trump im Amt ist. Der für alles steht, wofür ich nicht stehe. Wenn sehr konservative Kräfte erstarken, dann fühlte es sich an, als wären meine Rechte als Frau bedroht. Natürlich ist das sehr weit weg. Aber ich beäuge es doch ein wenig beunruhigt. Dass ich mich als Frau sexuell ausleben kann, das geht nur in einer freien Gesellschaft.

Sonst erlaubt man das wenn überhaupt nur Männern. Das ist mein Albtraum, wenn sich daran etwas ändern würde. Na dem bewussten Abkühlen unserer Beziehung durch Mr. Bondage, fühlt sich das Wiedererwärmen noch viel schöner an. Es fühlt sich erwachsener an.

Gefestigter was das Polyamore angeht. Ungebunden und doch gebunden. Unkomplizierter, immer noch sehr nahe. Das ist sehr erfreulich und tut mir sehr gut. So kam es auch, dass wir uns an einem Abend trafen um explizit mal wieder zu Fesseln. In seiner wundervollen Wohnung. Er war darauf eingestellt, entspannt. Eine nötige Voraussetzung um ein nahes schönes Fesselerlebnis zu haben. Vor wir begannen konnte ich mich akklimatisieren und ging duschen.

Spazierte danach sein riesiges Handtuch gehüllt durch seine Wohnung. Er hatte derweil den kleinen Heizlüfter angeworfen und für eine angenehme Temperatur gesorgt. Er hatte seine neuen Tatami Matten ausgebreitet. Ich mag es sehr, dass er aus diesem Zimmer eine kleine japanische Fesseloase verwandeln will. Ich stand da, nur mit meinem Handtuch bekleidet auf seiner Matte. Er hatte sich in sein Fesselgewand geworfen. Neben mir hatte er seine Seile ausgebreitet.

Mein Handtuch fiel auf den Boden. Ich war komplett nackt. Ich erinnere mich gerade nicht daran, jemals komplett nackt gefesselt zu haben. Aber es fühlte sich nur mit ihm in der vertrauten Umgebung auch wirklich gut an. Zumal ich seit ich angefangen habe zu arbeiten das ein oder andere Kilo losgeworden bin yeah. Das Nahsein, die Seile spüren, kleine liebevolle Gesten zwischendurch, mich ganz in seine Hände begeben. Also etwas was er vorher noch nicht gemacht hat.

Wir haben lange Zeit immer dasselbe eingeübte vertraute Gefesselt. Aber nun fühlte es sich an, als wäre er einen Schritt weiter und konnte das Lehrbuch loslassen und sein Können einfach frei anwenden. Er fesselte mir einen Arm auf den Rücken und einen auf den Bauch. Er hing mich nicht seitlich auf, wie sonst, sondern quasi sitzend. Also Brust nach oben und die Beine nach vorne. Aber sehr reizvoll auseinandergespreizt.

Er hatte also auf perfekter Höhe freien Zugang. Er hatte mir die Augen verbunden. Ich genoss es in den Seilen zu hängen. Oh, es machte mich sehr an. Er begann mich mit den Fingern zu befriedigen.

Hui, das war neu. Bisher war ich noch nie hängend in die Nähe eines Orgasmus gekommen. Ich war gar nicht sicher ob ich mich so weit fallen lassen könnte. Aber reizte mich weiter.

Ich merkte wie meine Erregung anstieg. Ich merkte das Einschneiden der Seile nicht mehr. Mein Körper war im Lustmodus. Ich hing doch ziemlich lange schon. Er wollte schon aufhören, aber ich bat ihn weiterzumachen.

Ich fühlte die Wellen kommen. Er fingerte mich und massierte gleichzeitig meinen Kitzler. Nach dem der Orgasmus abgeklungen war, musste es mit dem Abfesseln schnell gehen. Ich war doch ziemlich lange in den Seilen gehangen. Und sobald er mich wieder auf den Boden gestellt hatte, merkte ich wie mir schwarz vor Augen wurden.

Er kniete sich hinter mich und ich lag in seinen Armen bis sich mein Kreislauf wieder eingekriegt hatte. Das war mir beim Fesseln auch noch nie passiert. Aber nicht weiter schlimm. Mir ging es gut. Die ungewohnte Fesselposition hatte mir nicht nur einen tollen Orgasmus beschert, sondern auch einen ziemlichen Muskelkater. Mein schmählich vernachlässigtes Blog. Ich war viel unterwegs die letzten zwei Wochen. Ich hab wohl das Gefühl bevor ich meinen ersten Job antrete, müsste ich mir jede Minute meiner freien Zeit vollstopfen.

Fürs Bloggen brauche ich allerdings einen freien Kopf. Das klappt dann manchmal nicht ganz so gut. Bondage und ich waren in einem Club. Das ist ja an sich schon mal ein Ereignis, weil er Clubs eigentlich nicht so gerne mag.

Der Swingerclub in dem wir waren, hat allerdings einen Hängepunkt um Bondage zu machen. Deswegen hatten wir ihn angesteuert. Ich war gespannt, wie der Abend verlaufen würde. Der Club war zu unserer Überraschung ziemlich leer, obwohl er wirklich schön ist und das Personal sehr nett ist. Wahrscheinlich hatten wir nur einen unglücklichen Aben erwischt. Wobei es mir eigentlich egal war. Ich war mit ihm im Club, das reichte mir völlig aus. Nachdem wir uns ein wenig akklimatisiert hatten, ging es dann zum Fesseln.

Ich freute mich sehr darauf. Er hat sein Fesseln verändert, seit er beim Meister in Japan war. Gibt mehr Nähe, weniger Schmerz. Es lässt mich weggleiten. Das hat was meditatives. Je öfter wir fesseln, desto mehr entspannt sich mein Geist. Anfangs habe ich immer gegelaubt, die Ropebunnys die so ganz wegtaucht aussehen, würden was vorspielen.

Jetzt kann ich das nachvollziehen. Das dauerte eine Weile. Bis das Vertrauen da ist, dass er gut auf einen aufpasst und auch sieht, wenn was nicht passt. Er fing an mich zu fesseln. Es tut ihm gut, ab und an mal öffentlich sein Können zu zeigen.

Mir macht es nichts mehr aus. Zudem verbindet er mir die Augen und dann kann ich die Zuschauer ausblenden. Ein paar sahen uns wohl beim Fesseln zu. Er hängte mich seitlich auf und spielte ein wenig mit mir, indem er mir ein Seil zwischen den Beinen durchzog uns so Druck auf meinen Kitzler ausübte.

Ich war sehr angegeilt hinterher. Von der Nähe, vom Fesseln. Er fickt nicht öffentlich. Ich stellte mich sehr diskret in die Ecke der Tür und sah den beiden zu. Sie waren ein Stück älter als ich. Er peitschte sie erst ein wenig aus. Sie war eine sehr drahtige irgendwie auch schöen Frau.

Bondage war etwas Trinken an die Bar gegangen. Es hätte ihm bestimmt auch gefallen. Die beiden merkten, dass ich ihnen zusah. Nach dem Auspeitschen kam die Sub auf mich zu und fasste mich an. Keine Ahnung, ob sie das tat, weil ihr Dom es ihr angeschafft hatte, oder weil sie es wollte.

Sie fing an meine Brüste anzufassen. Ihr Dom packe währenddessen sein Equipment wieder ein. Ich hoffte, dass Mr. Bondage vorbeikommen würde und mir sagen würde, dass ich sie auch anfassen soll. Mir die Entscheidung abnehmen würde.

Ich war sehr zurückhaltend. Fasste sie nur ganz leicht an. Sie befreite meine Brüste aus dem Oberteil und saugte an meinen Brustwarzen. Ich hatte lange kein Erlebnis mehr mit einer Frau gehabt. Ich schloss die Augen und genoss es.

Ich traute mich nicht so Recht es ihr gleich zu tun. Dann hörte ich, wie Mr. Er muss die Situation gesehen habe. Ich hoffte, dass ihn das anmachen würde und er in seine Rolle als Dom schlüpfen und mich begleiten würde. Er ging einfach wieder. Das verwirrte mich vollends. Kein sexuelles Interesse mehr an mir?? Die Sub merkte wohl, dass ich in Gedanken war und ging wieder zu ihrem Dom zurück. Ihn hatte es angeturnt, dass sie mit meinen Brüsten gespielt hatte.

Ich sah den beiden zu. Sah wie sie ihm Befriedigung verschaffte. Dann ging ich an die Bar zu Mr. Ich fragte ihn, warum er nicht dageblieben war.

Er hatte nicht stören wollen. Der Abend ist schon eine ganze Weile her. Es gab da eine Phase, wo ich das Gefühl hatte, dass er keine Lust mehr auf Sex mit mir hat. Das hat sich mittlerweile wieder gelegt. Ich lag auf der Decke vor dem bodentiefen Fenster des Hotelzimmers.

Bondage sich im Bad frisch machte, aalte ich mich dort in wohliger Vorfreude. Es war so überraschend und unerwartet.

Nach einer ganzen Weil kam Mr. Bondage dann aus dem Bad. Er hatte sich sein Fesseloutfit angelegt. Dann kam er zu mir.

Ich könnte hören, wie er nach einem Seil griff. Ich lag immer noch angezogen auf der Decke. Er griff nach einem Arm und band mit das Seil um das Handgelenk, Er fesselte mir beide Handgelenke zusammen. Und so konnte er mir weder Shirt noch BH ausziehen. MIt den gefesselten Armen bugsierte er mich zum Fenster. Dort hatte er ein Seil mit einem Karabiner angebracht.

Das war eine sehr erregende Position. Ich konnte mich gegen die kühle Glasscheibe lehnen. Er kniete hinter mir, berührte mich. Er holte ein zweites Seil. Bevor er mich damit fesselte, öffnete er mir die Hose und zog sie mir aus.

Das verfehlte seine Wirkung nicht. Dann band er das Seil über meinem Kopf fest. Zusätzlich berührte er meinen Kitzler und steigerte die Erregung noch. Er kniete hinter mir, fasste um mich herum, berührte Seil und Kitzler und küsste mir Hals und Ohren. Das erregte mich maximal. Ich stöhnte und wand mich im Seil. Danach nahm er sich meine Brüste vor. Er zog mir das T-Shirt hoch und band es einfach an den gefesselten Händen fest.

Gleiches tat er mit dem BH. Das war anders als sonst. Unkonventionell, aber ich mochte es. Er kam neben mich und saugte an meinen Brustwarzen.

Saugte die Nippel hervor. Dann angelte er sich die Wäscheklammern aus seiner Spieletasche und klemmte sie mir links und rechts vom Nippel fest. Das tat er mit beiden Brüsten.

Ich mag den Schmerz. Er ist aushaltbar, aber doch da. Nun konnte ich mich allerdings nicht mehr gegen die Scheibe lehnen. Bondage band mir ein Seil um die Hüften. Dann holte er erneut etwas aus seiner Spieletasche. Ich konnte hören wie er einen Deckel aufdrehte. Gleitgel musste das sein. Und so war es auch. Er hatte sich den schwarzen Dildo geangelt, ihn mit Gleitgel eingerieben und ich öffnete schon instinktiv die Beine. Er löste das Seil, das er durchgezogen hatte, steckte mir den Dildo in die Muschi und band ihn fest, mit dem Seil, das er mir zuvor um die Hüfte gelegt hatte.

O Gott, war das erregend. Ich war ziemlich weggetaucht. Aber ich merkte, dass ich nicht mehr besonders lang knien können würde. Bondage merkte das wohl auch und band mein Arme los. Ich durfte mich auf den Rücken legen, immer noch mit dem Dildo der in meine Muschi gefesselt war. Er band das Seil meiner Arme am Bettpfosten fest. Dann holte er den Hitachi aus seiner Tasche. Uhh, damit kann man Orgasmen rausfoltern.

Ich erinnerte mich an das Gefühl, wenn der Hitachi auf einem Seil vibriert. So auch dieses Mal. Das Seil nimmt die Vibrationen auf. Krasse, doppelte Wirkung, denn es massierte auch den Anus mit, an dem das Seil vorbei geht. Die Vibrationen, der ausfüllende Dildo in mir.

Ich sah ihm beim Orgasmus ins Gesicht und konnte sehen, wie sehr es ihm gefiel, dass er mir solche Lust bereiten kann. Ich war schon überrascht, denn normalerweise fiel ihm immer etwas ein um mich nach dem Orgasmus zu pisaken. Da geht dann immer der Sadist mir ihm durch. Und auch dieses Mal. Als er mir die Klammern noch den Nippel entfernte, was ja schon ausreichend weh tut, drückte er meine Brüste nochmal hart.

Da war ich ziemlich böse und genervt und sagte ihm das auch. Als mein Ärger verraucht war, merkte ich, dass ich ein dringendes Kuschelbedürfnis hatte und sagte nur: Und er kam dem Wunsch nach und wir hatten einen nahen schönen Moment dort auf dem Boden vor dem Hotelfenster mit Blick auf die Lichter der Stadt.

Das Warten bis er zurückkam, machte mich unfassbar nervös. Ich hatte den festen Vorsatz zum ersten Mal ein Safewort zu benutzen, würde er es darauf ankommen lassen und verlangen, dass ich mich ausziehe. Aber ich wollte eigentlich keinen Streit. Ich hoffte so sehr, dass er es nicht darauf ankommen lassen würde. Während er weg war unterhielt ich mich mit dem Hexchen noch ein wenig über ihn. Dann kam er zurück und mein Herz klopfte bis zum Hals.

Er war doch einfach ein schlaues Kerlchen. Das machte mich sehr glücklich. Ich verstand jetzt zwar noch weniger, warum er mich vorher hatte etwas anderes anziehen lassen, aber das war auch erst mal egal.

Ich flitze los und schmiss mich in mein gewohntes Outfit. Das Hexchen musste mir helfen, denn allein kam ich gar nicht in mein Korsett. Es war schon relativ spät geworden. Die Party begann sich zu leeren. Aber ich wollte mich gerne noch aufhängen lassen. Ich stand mitten im Raum. Zog meinen Rock ganz freiwillig aus. Und stand in meinen Strapsen vor ihm. Darin fühle ich mich so langsam auch wohl. An manche Dinge muss man sich eben erst gewöhnen. Ein Schritt nach dem anderen. Das Fesseln ist mir mittlerweile sehr vertraut.

Ich fühle mich ihm sehr nah dabei. Bondage die Oberkörperfesselung anlegte legte jemand Warriors of the world von Manowar auf. Ich mag das Lied und bewegte meinen Unterkörper sexy im Takt. Bondage war in seinem Element: Mal küsste er mich zwischendurch mal neckte er mich beim Fesseln.

Ich mag ihn sehr wenn er darin aufgeht. Nach der Oberkörperfesselung band er mir ein Tuch um die Augen und darauf nochmal ein Seil. Er machte auch dieses Mal ein seitliches Suspention Hänge- Bondage aus mir. Nachdem ich an der Oberkörperfesselung, der Hüfte, einem Oberschenkel und einem Knöchel aufgehängt war, was ich so schon kannte, begann er das Bondage noch zu verfeinern.

Es ist jedes Mal aufs Neue spannend ob das Bondage so gut sitzt, dass ich eine ganze Weile hängen bleiben kann. Am Anfang war ich mir gar nicht sicher, denn meine Finger kribbelten gleich mal. Aber ich bewegte meinen Oberkörper ein wenig und dann rutschte alles so hin, dass es gut funktionierte.

Bondage zog mir noch genüsslich ein Seil zwischen den Beinen durch. Dann band er mir meine Haare fest, so dass ich meinen Kopf oben halten musste. Ich merkte, dass ich in einen Tranceähnlichen Zustand abglitt.

Das hatte ich vorher bei anderen Frauen immer bewundert. Das selbst zu erleben war wundervoll. Ich genoss es, konnte mich ganz hingeben. Während ich hing, gingen ein paar Gäste nach Hause und die Gastgeber fingen an ein paar Dinge aufzuräumen.

Das war ein wenig schräg. Ich hätte dieses Mal gefühlt noch ewig hängen können. Es war schön gewesen. Die Gastgeber wollten aber zügig die Party beenden, also mussten wir schnell aufräumen. Das war ein wenig nervig. Hinzu kam, dass nach dem Bondage die Spannung abfällt und ich sofort ziemlich müde war. Ich musste am nächsten Morgen früh raus und realisierte, dass ich weniger als fünf Stunden schlafen würde.

Das hatte ich mir selbst zuzuschreiben und ärgerte mich über mich. Wir hatten ein Hotelzimmer zu Dritt. Ich verkrümelte mich freiwillig auf die Matratze am Boden, weil ich ja als erstes weg musste. Bondage schliefen im Bett. Das war okay für mich, auch wenn mir seine Nähe fehlte. Am Morgen verschwand ich ziemlich schnell, weil ich noch auf ein Seminar musste.

Ich wusste aber, dass ich ihn einen Tag später bereits wieder sehen würde. Ich schrieb ihm während des Seminars, dass ich mir am nächsten Tag dringend noch Nähe holen muss. Er war noch im Dommodus und antwortete, dass ich ihn dann fragen könne, ob ich Nähe bekomme und er sie mir dann wahrscheinlich geben würde.

Da fand ich ihn mal kurz ziemlich doof. Als ich spät abends vom Seminar heimkam, übermüdet und auch angestrengt, allein zu Hause spürte ich wie ich in ein kleines Loch fiel. Mittlerweile kann ich damit umgehen. Mir war klar, dass ich noch Aftercare brauchte, weil es am Vortag doch emotional aufwühlend gewesen war. Ich schrieb ihm, dass ich noch Aftercare brauchen würde.

Er antwortete, dass auch er noch Aftercare braucht. Da war meine Wut über seine doofe Antwort vom Vormittag verflogen. Mir war klar, dass auch mein Verhalten nicht leicht für ihn gewesen sein musste. Vor Allem zum Ende des Abends, war ich wirklich ein Arsch. Dafür wollte ich mich auch nochmal entschuldigen, wenn wir uns am nächsten Tag sahen. Wir vereinbarten einen Abend mit gegenseitig Festhalten und Reden.

Darauf freute ich mich sehr und hoffe noch ein paar Antworten zu bekommen. Bis zur Play-Party waren meine Ropemarks von Übungsfesseln weitestgehend wieder verschwunden. Dem Fesseln würde also nichts im Wege stehen. Um mir nicht allzu viele Gedanken über Klamotten machen zu müssen, beschloss ich auf die Party das Gleiche anzuziehen, wie ich bei meiner ersten Party angehabt hatte. Also Pumps, Strapse, Minirock und Korsage.

Das hatte sich beim ersten Mal eigentlich als ganz zweckerfüllend erwiesen. Sexy, aber halbwegs bequem. Also war mein Outfit sicherlich ausreichend. Bondage holte mich ab und wir fuhren zur Location. Er lies mich, ganz Gentleman, am Eingang aussteigen und fuhr dann das Auto auf den Parkplatz. Ich betrat die Location schon mal und wartete auf ihn. Dann wartete ich auf Mr. Aber er kam ewig nicht. Er sah verwirrt aus. Es sah aus, als wäre er gestürzt.

Ich nahm ihm den Spielekoffer ab und stützte ihn. Es ging bergab und die Anzugschuhe hatten ihn keinen Halt geboten. Er spielte es erst herunter. Dann gingen wir in den Umkleidebereich.

Dazu zog ich ihm den Schuh und die Socken aus und sah, dass sein Knöchel schon leicht angeschwollen war. Ich besorgte Eis und ein Geschirrtuch und kühlte den verletzten Knöchel.

Ich war mir nicht sicher wie schlimm es war. Aber erstmal Kühlen war immer das Beste bei einer Bänderverletzung. Keine Ahnung, ob der Abend schon damit gelaufen war. Für mich war es auch in Ordnung mich einfach um ihn zu kümmern. Es würden mit Sicherheit noch mehr Gelegenheiten zum Spielen kommen. Ich glaube trotz der Schmerzen war es für ihn etwas besonders, dass ich mich so liebevoll um ihn kümmerte. Es waren sehr vertraute, nahe Momente.

Der Knöchel schwoll durch das Kühlen auch erst mal nicht mehr weiter an. Bondage sagte dann, dass ich mich umziehen sollte. Er musste mir bei den Strapsen und beim Korsett helfen. Bondage hatte sein Outfit — seinen Anzug — ja sowieso schon an. Dann gingen wir auf die Party.

Die anderen waren alle schon da. Vom Alter her waren die Teilnehmer bunt durchgemischt. Ein paar junge, ein paar Ältere. Das passte ganz gut. Als Spielgelegenheiten gab es eine Andreas-Kreuz und einen Bock.

Und einen Haken an der Decke für Bondage. Wenn ich mich noch an meine Aufregung bei der ersten Party erinnere, dann war das dieses Mal ziemlich easy. Immer wieder erstaunlich, wie schnell man sich halbwegs sicher in neuen Kontexten bewegen kann. Und es machte Mr. Bondage noch nicht mal etwas aus schien es.

Ich machte mich auch deutlich weniger Gedanken, ob mich nun jemand als devot wahr nimmt oder nicht. Wir knutschen zwischen durch, quatschten und sahen anderen beim Spielen zu.

Ich sauge immer noch sehr gespannt auf, wie andere so miteinander spielen. Schaue mir an, was das Spiel in ihnen auslöst. Nach dem der Abend schon ziemlich fortgeschritten war, wollte Mr. Bondage mich doch noch fesseln. Er zog sich sein Fesseloutfit an. Ich meinen Rock aus. Auch das machte mir dieses Mal gar nichts mehr aus. Also nur mit Höschen, Strapsen und Korsage bekleidet, wollte er mich kunstvoll verschnüren.

Dann legte er genauso los, wie ein paar Tage vorher geübt. Wir blendeten die anderen aus und fesselten einfach für uns. Er hing mich wieder seitlich auf, mit den Armen vor den Körper gefesselt. Es fühlte sich gut an. Zusätzlich verband er mir noch die Augen und zog mir ein Seil mehrmals zwischen den Beinen durch und band es so fest. Das hatte er beim Üben nicht gemacht. Meine Körperspannung problemlos halten.

Dann fesselte er mich wieder los. Hinterher kamen einige der anderen Gäste und sagte, dass es wirklich wundervoll ausgesehen hat. Bondage und ich freuten uns über die Komplimente. Das Fesseln und die Komplimente hatten mich in wirklich gute Laune versetzt.

Ich wäre sogar bereit gewesen mich noch öffentlich bespielen zu lassen. Aber das sagte ich Mr. Als nur noch wenige da waren und Mr. Bondage gerade seine Tasche wieder einpackte, fiel ihm das schwarze Halsband mit dem typischen Metallringen in die Hände, das er vor unserer ersten Party gekauft hatte.

Er nahm es und kam auf mich zu. Ich sollte mich umdrehen. Das tat ich mit einem Lächeln im Gesicht. Dieses Mal war ich bereit es zu tragen.


Ich könnt euch auch gern in einem Kommentar wünschen, wenn ich was Bestimmtes als nächstes schreiben soll. Erst musste ich mal in meinen alten Blogeinträgen kramen, ob der Beteiligte Mann schon einen Namen bekommen hat.

Es war also niemand neues, nur jemand den ich schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe. Ziemlich genau zwei Jahre her also.

Wir haben zwischendurch immer losen Kontakt gehalten. Er hatte mich sehr spontan gefragt, ob ich Lust hatte mit ihm ins Pornokino zu gehen. Nachdem ich bei meinem letzten Besuch festgestellt hatte, dass es da ja eigentlich ganz cool ist, willigte ich ein. Nach den Solofrau-Clubaufenthalten fand ich die Vorstellung mal die attraktivste Frau in nem Schuppen zu sein na gut, weil halt auch die einzige: So als Kontrastprogramm zu den anderen Abenden.

Er wartete am Eingang auf mich, wir betraten den Club und ich freute mich auf den Moment, wo einen alle Männer erstmal abchecken. Es waren in etwa 20 Männer im Laden.

Ich wurde gemustert, aber erwiderte die Blicke nicht. Wir gingen erst Mal quer durch den Laden zum Spind und sperrten unsere Sachen ein, dann holten wir uns einen Drink und setzten uns auf die abgetrennten Pärchen-Couches. Lachten uns bei komischen Dialogen immer schlapp. Keine Ahnung, ob wir den Männern, die gerne in Ruhe den Film schauen wollten ein wenig auf den Senkel gegangen sind. Ich mussterte die Männer ein wenig. Die waren schon so weit okay, aber keiner dabei auf den ich jetzt so beim ersten Blick Bock gehabt hätte.

Wir fingen auf der Couch zum Knutschen an. So schnell konnte man gar nicht schauen, wie sich der Bereich um die Couch herum füllte. Die hatten zwar alle Abstand, weil ja abgesperrter Bereich, aber es war doch spürbar, dass alle zum Zuschauen anfingen.

Es amüsierte mich so voll unter Beobachtung. Eigentlich macht mir das nach zahlreichen Clubbesuchen nichts aus, wenn jemand zusieht, aber im Pornokino fühlte es sich so nach Erwartung an.

Die guckten halt statt des Films, das ganze nun in echt. Mr Headhunter war hart geworden in seiner Hose. Ich wollte mich nicht ganz ausziehen, zog unter meinem Top den BH aus, so dass er gut hinkam, ich mich aber nicht nackt fühlte. Er spielte an meinen Brüsten rum. Als wir zwischen dem wilden Geknutsche mal wieder hochgucken, hatten sich eine ganze Reihe Männer an der Absprerrung aufgestellt und glotzen uns an.

Ob mit Hand in der Hose oder nicht, so genau hatte ich nicht geguckt. Und auch alle meine Versuche in wieder anzuturnen blieben erfolglos.

Er wollte auch gerade lieber keinen Blowjob. Also begaben wir uns wieder in Sitzposition und quatschten einfach. Die Männer zogen, nachdem ihnen klar wurden, dass jetzt erst mal nichts weiter passieren würden so nach und nach wieder von Dannen. Headhunter schlug vor, dass wir auch in sein Büro ums Eck gehen könnten.

Aber wir hatten noch den zweiten Drink aus dem Eintritt offen, also blieben wir erst Mal noch. Wir knutschten und fummelten wieder.

Er erinnerte mich daran, dass er ein wirklich guter Lecker ist. Ich überlegte, ob ich meinen Kopf ausschalten kann, auch wenn ungefähr 15 Männer zuschauen und sich einen runterholen. Eigentlich tendiere ich in solchen Situationen dazu der gebende Part zu sein, weil es für mich viel leichter ist. Jetzt merkte ich, dass es ihm ähnlich ging. Er sich mit Geben wesentlich leichter tat, als mit Nehmen.

Okay, was hatte ich zu verlieren. Im schlimmsten Fall kam ich nicht. Was eher schlimm wäre für ihn, weil in den Augen der Zuschauer er nicht ordentlich performt hatte.

Für mich als Frau war es relativ einfach. Ich musste nicht performen, nicht meinen Mann stehen. An mich hatte da keiner Erwartungen. Ich zog mein Jeans und mein Höschen aus. Den Rest behielt ich an. Legte das Handtuch unter. Ich legte mich auf die Couch. Ich lag so, dass er mit dem Rücken zu den Männern sein würden während er mich leckt.

Ich nahm meine Jacke und legte sie mir aufs Gesicht. So wollte ich ausblenden, dass eine ganze Heerschar Männer zusehen würde. Es dauerte ein Weilchen, bis ich meinen Kopf ausgeschaltet hatte, bis ich auch die Geräusche ausblenden konnte. Bis mich die Pornofilm-Geräusche nicht mehr ablenkten. Die Männer waren dabei einen echten Orgasmus zu sehen. Mit leisem Stöhnen, mit zuckendem Körper, mit meinem Gesicht, dass dann immer leicht rot anläuft. Er machte seine Sache gut. War nur auf mich konzentriert.

Spielte ausdauernd mit seiner Zunge an meinem Kitzler. Trieb mich immer weiter hinauf auf den Berg, bis die Wellen kamen und sich der Orgasmus entlud. Ich blieb einfach noch liegen zum Runterkommen, er kuschelte sich an mich hin. Keine Ahnung ob die Zuseher das alles spannend gefunden hatten oder nicht. Ich sah keinen davon an. Nach einer Weile hatten wir beide Lust auf Runde zwei. Also selbes Spiel nochmal.

Nur dass er dieses Mal noch einen Finger in mich hineinsteckte zusätzlich. Wieder mit der Jacke auf meinem Gesicht, wieder mit den Zusehern, die aber nicht mehr so interessiert schienen und sich zum Teil unterhielten neben uns. Orgasmus zwei kam ähnlich wie Orgasmus eins. Man könnte da echt ein Seminar geben Performing under pressure.

Du musst vor den Erwartungsfrohen Augen des Publikums erstmal bestehen. Ich zog mich wieder an, wir holten uns den zweiten Drink. Mittlerweile war noch ein zweites Pärchen im Kino. Während wir an der Theke quatschten nahmen die beiden das Sofa in Beschlag. Die beiden und drumherum 10 Männer mit ihren Schwänzen in der Hand. Aber ich glaube der Mann hatte ähnliche Probleme, wie Mr.

Headhunter, so dass er vorwiegend an ihr herumspielte. Headhunter wollte Rauchen gehen, also kamen wir am Sofa vorbei. Ich setzte mich in einen Sessel, Mr. Headhunter stand vor mir. Es machte ihn scharf. Da war sie wieder, seine Errektion. Ich guckte fragend nach oben, ob er denn nun einen Blowjob wollte. Ich glaube es war leichter, wenn man nur danebensteht, aber nicht im Mittelpunkt ist. Ich packte seinen Schwanz aus und blies. Es dauerte maximal eine Minute bis er mich warnte, dass er gleich kommen würde.

Gut, das Sperma-Problem und keine Tücher in der Hand. Ich entschied ihn in meinem Mund kommen zu lassen. Er hatte Bescheid gegeben vorher alles cool. Ich sprang auf, flitzte aufs Männerklo und spuckte alles ins Waschbecken aus. Die anderen Männer waren vermutlich halbwegs irritiert gewesen. Kaum zurück bekam ich weitere Schwänze vor die Nase gehalten. Ich hatte aber keine Lust auf weitere Blowjobs, vor Allem weil mir keiner der Männer gefiel.

Wir packten unsere Sachen und gingen nach Hause. Auf dem Heimweg dachte ich noch viel darüber nach, dass es gar nicht so einfach ist, in so einer Situation seinen Mann zu stehen.

Egal wie tough du sonst bist. Zu viele Erlebnisse, die zwischendurch passiert sind, so dass ich den Ohne Höschen im Club Abend- Beitrag nie zu Ende geschrieben habe. Ich sitze zum Schreiben gerade in der Küche eines anderen Mannes, nach einer Nacht in der ich gut und er kaum geschlafen hat.

Er hat sich nochmal hingelegt, ich nutze die Gelegenheit zum Schreiben. Na dann versuche ich mich mal in den Abend zurück zu fühlen. Es sind nun doch schon ein paar Wochen seitdem vergangen. Gentleman und ich knutschten und kuschelten im Barbereich wie verliebte Teenager, aber wenn wir dann durch den Club liefen um uns was zu suchen, dann flog es so gar nicht zwischen uns. Er war auf der Suche nach einem anderen Paar, wo man dazukommen konnte. Aber das stellte sich gar nicht so leicht heraus.

Was ich voll verstehen kann, weil ich auch eher zu der Fraktion gehöre. Im Gartenbereich gab es zwei Hütten in die auch Matten eingebaut sind zum Spielen. Die Hütten sind auch geheizt. Aber da es ziemlich kalt war, kam fast niemand dort vorbei. Juhu, weil wir hatten auch schon wieder so eine Schlange Soloherren hinter uns hergezogen. Ich merkte an diesem Abend, dass wir uns noch nicht wirklich gut kannten, nicht so genau wissen, was dem anderen gefällt wie er tickt.

Die Hütte war zwar geheizt, aber nicht sehr warm. Ich freute mich mit ihm allein zu sein. Wir fingen an zu knutschen und zu fummeln. Als ich dann anfangen wollte mich zu revanchieren, also ihn zu blasen, ging bei ihm gar nichts mehr. Das nahm ich anfangs erst mal persönlich. Als bräuchte er immernoch einen weiteren optischen Input. Er war so verkrampft auf der Suche nach Mitspielern gewesen drinnen, dass ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte.

Das quälte mich erst mal ein wenig. Später und vor allem jetzt auch verstand ich es besser. Aber ich ging damals erst mal ein wenig geknickt wieder mit ihm in den Club zurück. Das ist gar nicht so einfach, wenn beide so ticken. Dann dreht man sich ein wenig im Kreis. Gentleman hatte eine Situation gefunden die ihm gefiel und die ihn mit dabei haben wollten. Ich wollte eigentlich nur passiv zusehen, wie er sich seine Befriedigung mit der anderen Frau holte.

Ich legte mich also daneben und sah zu. Aber so nach und nach wurde ich doch einbezogen und es war okay. Ich spürte verschiedene Hände auf meinem Körper. Ihre, die ihres Partners, die von Mr. Ich kann in so Konstellationen auch meinen Kopf nie ganz ausschalten. Dieses Finger mal da in die Muschi stecken und dann da… Bei so Gruppendingsis gucke ich am liebsten nur zu oder lasse mich von meinem Begleiter vögeln.

Sonst ist mir das schnell too much. In Ausnahmefällen passt das mal. Wenn man mit Menschen vorher an der Bar sich unterhalten hat, dann kann man die zumindest ein wenig einschätzen. Wenn man auf der Matte dazukommt halt so gar nicht. Da kann ich nie abschalten. Ich frag mich ja immer wie die anderen es tun, oder ob die für sich einfach andere Grenzen gezogen haben, was sie an Risiken eingehen als ich. Ich habe ja auch für mich die Entscheidung getroffen, wenn ich Lust habe zu blasen ohne zu schlucken.

Und ja auch das kann man sicherlich diskutieren. Das war mir wichtig, dass er auch noch was von diesem Abend hatte. Ich erinnnere mich auch gerade gar nicht mehr wie er gekommen ist, ob er mich nochmal gefickt hat oder nicht. Denn meine Erinnerung wird überlagert davon, dass ich den anderen Mann geblasen habe, auch aus Ego-Gründen, weil ich mir sicher war viel besser zu blasen als seine Frau.

Das muss auch so gewesen sein, denn der Mann kam so schnell und ohne Vorwarnung, dass er mir in den Mund spritze. Ich kann das ja nicht mitten auf der Matte ausspucken. Wie kann man den überhaupt auf die Idee kommen einer fremden Frau in den Mund zu spritzen? Gentleman war sofort klar gewesen, warum ich schlagartig weglaufen war.

Der Abspritzer hingegen war wohl eher verwundert gewesen. Gentleman tat es auch ziemlich leid, dass das so gelaufen war. Aber das war ja nicht seine Schuld, alles gut. Natürlich ging mir das noch ein wenig im Kopf umher und ich hinterfrage mich dann, ob ich nicht besser auf mich aufpassen müsste.

Aber das hat gar nichts mit Mr. Dieser Abend war einfach ein Auf und Ab. Wir lernen uns eben gerade erst kennen und versuchen rauszufinden, wie der andere tickt.

Da geht auch mal was in die Hose. Die Küssen zwischen uns waren sensationell gewesen. Es ist gar nicht so leicht den letzten Teil des Wochenendes von Mr. Bondage und mir zu schreiben.

Ich merke, wenn ich mich nochmal in die Situation hineinversetze, dass mir zwischendurch immer wieder Teil der Erinnerung fehlen, obwohl das Ganze nicht wirklich lange her ist. Ich hoffte, dass er meinen Arm schnell losbinden würde. Irgendwann hatte er mich aus der Oberkörperfesselung befreit, nur die Handgelenke waren noch gefesselt. Er half mir auf die Beine. Ich hatte Lust noch zu spielen. Ich hob meine Hände, die noch in Seile eingebunden waren nach oben zu den beiden Fesselpunkten.

War gespannt, ob er noch Lust zu spielen hatte. Es war eine Einladung mich zu benutzen. Er verstand sofort und band meine Hände an den Haltepunkten fest.

So stand ich da mit gespreizten Armen mit dem Rücken zu ihm. Eine der erotischten BDSM-Situationen, die ich jemals live gesehen hatte, beinhaltete eine Frau die genauso wie ich in diesem Moment gefesselt war.

Sie hatte nackt zwar die perfekte Figur, aber nichtsdestotrotz fühlte ich mich gut, als ich so vor ihm stand. Auch er hatte diese Szene gesehen. Bei der Vorstellung kroch die Erregung in mir hoch. Das ich mal safeworden musste am Anfang, weil er zu hart gespielt hat, vergeben und vergessen. Ich dürstete danach auch mal wieder Schmerzen zu spüren. Meine Grenzen zu spüren. Ich hatte schon die Schläge mit der flachen Hand am ersten Abend sehr genossen. Endlich hatte er wieder mit mir gespielt.

Das war wie ein ungestillter Hunger. Ich vertraute ihm total. Er kennt mich besser, als jeder andere Mann. Ich erinnere mich nicht mehr an die Reihenfolge. Ich stand da, mein Körper war elektrisiert. Jede Faser war gespannt auf das was nun passieren würde. Ich stand still und atmete tief durch.

Und schon traf mich der erste Schlag auf den Hintern. Die flache Hand zum Aufwärmen. Er verteilte die Schläge gut. Ich versuchte still zu stehen. Bisher war das ganz gut aushaltbar. Ich war stolz, dass ich doch ein bisschen etwas aushalte. Er steigerte die Intensität. Bis der Schlag kam, bei dem mir ein Stöhnen entfuhr, weil er die Grenzen war.

Und Er gab sie mir. Konnte sehen, wenn ich zu tänzeln anfing um den Schlägen auszuweichen. Er raschelte in der seiner Tasche herum. Ich linste ein wenig über meine Schultern um zu sehen, was er ausgepackt hatte. Und dann trafen mich wieder ganz leichte zärtliche Schläge. Es musste in Paddel sein. Fast wie die flache Hand also.

Er steigerte auch damit die Intensität. Dann nestelte er wieder in der Tasche herum. Klatsch, wieder ein neues Gerät. Ich spürte die vielen Lederstreifen. Anfangs war es wie streicheln. Tut ja gar nicht weh das Ding. Dachte ich, aber nicht lange. Auch damit kann man Schmerzen verursachen. Er verteilte die Schläge wieder gut, bis ich anfing zu tänzeln und merkte, dass ich an meine Grenze kam.

Ich stöhnte vor Wohlgefallen. Ich hoffte sehr, dass er mir für die Schmerzen noch einen Orgasmus machen würde. Ich brauche das als Belohnung. Er kam immer wieder nah zu mir. Streichelte sanft über meine vermutlich roten Arschbacken.

Manchmal kniff er auch hinein und ich quickte. Oder kratzte mit seinen Nägeln über die schmerzenden Stellen. Saugte an meinen erregten Nippeln… Wieder nestelte er in seinem Spielkoffer. Da zerriss ein Surren die Luft und ich spürte eine ganz neue Art von Schmerz. Wow, mit einer Gerte. Das hatte ich noch nie gehabt. Ich fand das immer sehr sexy beim Zusehen, aber habe das immer unter das ist zu krass für mich abgehakt.

Ich tänzelte leicht, denn der Schmerz ist schon fies. Er verteilte wieder gut. Es muss unglaublich elegant ausgesehen haben, wie er die Peitsche schwingt. Die Vorstellung gefiel mir. Links und wieder rechts trafen die Gertenhiebe auf meinem Hintern und Oberschenkel ein. Ich atmete immer wieder tief durch, versuchte den Schmerz auszuhalten. Er schlug fester zu: Wir kamen nah an die Grenze.

Noch ein Schlag, wieder derselbe Oberschenkel. Dieses Mal verteilte er nicht so gut. Es fühlte sich an, also könnte er eine Seite besser schlagen.

Die meisten Schläge trafen meinen linken Oberschenkel. Ein harter Schlag traf mich und ich drehte mich um und sah ihn böse an. Die Grenze war erreicht. Kam zu mir und nahm mich in den Arm.

Er band mich los, wir gingen zu Boden. Jetzt fehlt mir ein wenig die Erinnerung. Irgendwann lag ich auf dem Rücken und er fing an meinen Kitzler zu bearbeiten. Lobte, dass ich so feucht war. Nestelte wieder in seinem Koffer. Juhuu, er würde irgendwas rausholen und mir einen Orgasmus verschaffen.

Ich spürte alsbald den wundervollen Stahldildo, der so ganz intensive vaginale Orgasmen zaubern konnte. Ich genoss es , wie er den Dildo langsam in mich versenkte. Die Biegung des Dildos ermöglicht ihm mich zu ficken während er über meinen Kitzler reibt. Änderte nach einer Weile den Winkel. Stimulierte in mir immer wieder andere Stellen.

Dieses Ding ist so göttlich. Wenn er so weitermachen würden, würd ich ihm den ganzen Boden vollsquirten. Die Erregung baute sich ganz tief in mir auf. Anders als wenn ich es mir selbst über den Kitzler besorge. Ich ich rollte mich total glücklich am Boden liegend ein. Ich will definitv wieder mehr davon. Hoffe, dass er bald wieder Lust hat zu spielen, dass es ihm auch etwas gibt.

Diese Orgasmen machen süchtig. Gerade als ich aufstehen wollte, knotete er das letzte Seil vom Handgelenk ab und küsste mich. Er zog mit der flachen Hand voll durch und traf die Innenseite meines Oberschenkels.. Na wundervoll, man sah jeden einzelnen Finger sich abzeichnen.

Gut, dass ich keine Arztbesuche oder ähnliches geplant hatte. Ich kam zu meinem Termin zwei Stunden zu spät. Aber es war mir jede Minute wert. Es war ein wundervolles Wochenende gewesen.

Es wird bis Mitte Januar dauern bis wir uns wiedersehen. Aber ich freue mich schon. Es fühlt sich halt doch nach Liebe an zwischen uns. Ich habe ein tolles Wochenende gehabt.

Nach langer Zeit haben wir uns wieder Zeit für einander genommen. Er wird in nächster Zeit beruflich wieder in eine andere Stadt müssen. Wieder ein Abschnitt der zu Ende geht. Dieses Gefühl kenne ich noch vom letzten Mal, als er woanders hin musste. Aber auch danach kam eine tolle Zeit.

Das lässt mich dem halbwegs entspannt entgegen sehen. Wir kennen uns noch schon ein paar Jahre. Das klingt übringes ziemlich verrück, finde ich. Eigentlich doch eine sehr konstant, für eine ursprünglich mal Affäre. Nach den Auf und Abs die es gab, glaube ich, dass wir jetzt eine halbwegs stabile Beziehung haben. Wir sehen uns viel seltener als früher. Aber es ist okay, so wie es ist. Wir haben uns jetzt mal zwei Tage für einander Zeit genommen.

Es war eine schöne Zeit. Wenn wir uns wiedersehen nach einer ganzen Weile, dann ist es immer sehr intensiv, sehr verliebt, sehr vertraut. Unsere Beziehung ist erwachsener geworden. Wir haben uns mit unseren Macken akzeptiert. Er hat für meinen Aufenthalt eingekauft früher hat er gehasst, wenn ich in seiner Küche rumgekocht habe und mir laktosefreien Jogurt mitgebracht.

Hätte er früher nie gemacht. Wir haben in den zwei Tagen drei Weihnachtsmärkte besucht. Aber jetzt tut er es zuweilen. Ich habe das Gefühle, dass er auch in dem Zwiespalt steckt, dass er mich sehr, sehr gerne hat, mir aber die Luft und den Raum geben will, noch jemand anderen zu finden. Mittlerweile fühle mich bei ihm am meisten so akzeptiert, wie ich bin. Ich kann chaotisch, bunt, nicht erwachsenwerdenwollend, hingebungsvoll, geil, lustig, ankuschelig, lautlachend und rumhüpfend sein.

Er gibt mir das Gefühl mich genau dafür zu mögen. Habe sie vorher noch nicht angehabt. Ich war sehr gespannt, wie er sie finden würde.

Aber zu erst gingen wir zusammen auf den Weihnachtsmarkt. Wie so viele andere auch. Wir teilen uns Kaiserschmarrn, Punsch, Mandeln und Maroni. Wie ein lustiges verliebtes Pärchen. Ich mag diese seltenen Pärchen-Momente. So ist es immer etwas Besonderes. Wir kamen zurück in die Wohnung. Und er wollte zusammen duschen. Ich mag das sehr. Ihn von oben bis unten liebvoll einseifen. Er freut sich immer drauf.

Zusammen duschen ist auch meist der Einstieg in mehr. Wenn ich es sage, habe ich das Gefühl, dass Männer meinen, mir sei dann alles unangenehm. Ich möchte sie aber nur vorwarnen und sie können dann tun, was für sie okay geht.

Ach doofes Thema und die Blutungen waren nur so leicht, dass ich einfach nicht geleckt werden wollte. Ich sagte es ihm aber nicht.

Er ging ins Wohnzimmer oder mittlerweile Dojo. Er hat es wundervoll zu einem japanischen Fesselraum hergerichtet. Ich nutze die Gelegenheit mich in Schale zu werfen. Ich zog meine neue, schwarze Büstenhebe an. Machte eine schöne Form und mein Brüste sind frei und verfügbar. Darüber ein leicht durchsichtiges Spitzenkleid. Dazu noch die halterlosen Strümpfe.

Ich legte noch Kajal und ein klein wenig Make-Up auf. Er ahnte nicht, dass ich mich in Schale warf. Er war im Wohnzimmer und hatte Musik aufgelegt und hatte es sich im Sessel bequem gemacht. Er grinste mich an.

Ich sah ihm an, dass er mein Outfit mochte. Ich trat ganz ein und er machte mir Komplimente. Sah sofort meine Brüste blitzen. Er strich begeistert über mein Kleid. Befühlte die Brüste drunter. Weil gerade das passende Lied kam, nahm er eine Tanzhaltung ein und wir tanzten durch das Wohnzimmer. Wir knutschten und tanzen. Er zog mir langsam das Kleid von den Schultern. Mein Brüste waren in der Büstenhebe frei. Das Kleid war einfach nur runtergezogen, blieb aber an.

Lieber ein wenig was anhaben, dann fühle ich mich wohler. Nachdem er sich ausgiebig über meine Brüste hergemacht hatte und ich mich zwischenzeitlich vor ihn gekniet hatte, um seine Latte zu verwöhnen, zog er mich an der Hand hinter sich her. Ich war gespannt was er vor hatte. Er packte seinen Spielkoffer. Er war in Spiellaune. Das würde ein guter Abend werden.

Dann zog er mich in Richtung Treppe, die in sein Schlafzimmer nach oben führt. Er übernahm das Kommando. Das machte mich sofort geil. Wollte wohl meinen Hintern in dem Kleid auf der Treppe bewundern. Ich stieg zwei Stufen hoch.

Doch nicht den Hintern. Er hatte den Koffer nochmal abstellt. Ich drehte mich um. Er war mit seinem Kopf nun genau zwischen meinen Brüsten, saugte an meinen Brustwarzen. Zog mir das Höschen runter. Spielte mit meiner Erregung. Die Treppe war sehr steil, dadurch konnte ich mich nicht einfach fallen lassen. Ihm gefiel es meinen Kitzler zu massieren und meine Erregung zu steigern, in dem Wissen, dass ich mich nicht fallen lassen kann. Er stellte den Koffer ab. Ich kniete mich hin. Meine Beine schauten aus dem Bett raus.

Ich guckte Richtung Bett. Er drückte meinen Oberkörper nach unten. Ich war in Hündchenstellung. Er schob mein Kleid nach oben und legte meinen Hintern frei. Dann setzte er sich neben mich hin. Er streichelte sanft über meinen blanken Po. Dann der erste Schlag. Er war bereit sich langsam an meine Grenzen ranzufühlen.

Hatte akzeptiert, dass ich nicht so hart, wie manch andere seiner Sub spiele. Er steigerte die Intensität langsam, verteilte die Schläge gut über beide Pobacken.

Es war gut aushaltbar. Er merkte das und steigerte die Härte. Ich mag den Schmerz, wenn er mich langsam an die Grenze treibt. Wenn ich mich einstellen kann. Dann ein ganz harter Schlag. Aber auch das merkte er. Und gab mir eine Pause. Während ich diesen Text geschrieben habe, liege ich auf meinem Bett in einer Ferienunterkunft.

Ich habe einen wunderbaren Blick auf ein Bergpanorama. Neben mir schnarcht Mr. Bondage seit etwas mehr als einer Stunde und hält ein nachorgasmisches Schläfchen. Wir haben die seltene Gelegenheit gefunden und sind für 5 Tage zusammen in den Urlaub gefahren. Ich wollte in diesen fünf Tagen mich bewegen, mir etwas Gutes tun. Also sind wir in die Berge gefahren. Nach zwei Tagen mit langen Wandertouren haben wir uns heute bisher nur zum Frühstück aus dem Bett bewegt.

Ich will eigentlich unbedingt noch raus. Jetzt nehme ich schon eine ganze Weile keine hormonelle Verhütung mehr. Das hat meiner Libido wirklich gut getan, aber es nervt mich mittlerweile auch wieder. Der Preis den ich für mehr Lust bezahle ist, dass ich meine Tage nicht mehr so kalkulierbar habe. Am Donnerstag letzte Woche, also vor 8 Tagen habe so ganz leicht die ersten Blutungen gehabt. Dachte mir noch, coole dann könnten die Tage ja halbwegs durch sein bis wir am Dienstag in den Urlaub fahren.

Das ist doch mal superätzend. Jetzt habe ich die immer fast zwei Wochen. Ich glaube, das will ich auch nicht. Mal sehen, ob ich das doch noch mal wieder ändern werde.

Unsere Tage in den Bergen laufen immer ähnlich an. Sie beginnen morgens immer mit einem ausführlichen Blowjob. Das ist die Tageszeit zu der Mr. Bondage am meisten Lust hat, ich eher nicht so.

Also verwöhne ich ihn. Die Revanche gibt es dann für mich Abends… Jetzt ist es nachmittag.. Dieses Warten ist irgendwie doof. Aber wird jetzt auch noch rumgehen. Nach dem verunglückten Sex mit dem Piraten, schlief ich mich in meiner Unterkunft erst mal aus und verbrachte den Tag dann weitestgehend mit googeln.

Und nahm die Pille danach. Ich hatte Respekt von den Hormonhämmern. Und mein Hirn erst mal so: Hoffentlich wirkt das südafrikanische Zeug auch wirklich. Um mir im zweiten Moment zu denken: Warum sollte die Pille hier schlechter sein als zu Hause.

Oh Mann… was denke ich nur. Und spielte in meinen Gedanken den Moment durch, wie ich im Dorf meiner Eltern mit einem dunkelhäutigen Kind ohne Vater ankomme. Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Lieber auf Nummer sicher gehen. Aber auch wenn infiziert, muss nicht ansteckend sein. Ansteckungswahrscheinlichkeit bei heterosexuellem Verkehr relativ gering. Las mir auch alles über die anderen STIs durch und würde das im Auge behalten.

Trug mir den Testtermin nach 6 Wochen in den Kalender ein. Ich hatte noch zwei Abende. Die würde ich beide mit Tatenda verbringen. Den ersten hatte er frei, den zweiten musste er arbeiten. Und ich bereue gerade sehr, dass ich diesen Eintrag nicht früher geschrieben habe. Mein Erinnerung ist schon sehr vage.

Wir knutschten, würden wieder in der Kiste landen. Er zeigte mir ein Hotel, zwar kein Stundenhotel, aber schon eher so eine Pärchenausweichmöglichkeit, als normale Unterkunft. Aber als ich drüber nachdachte fiel mir auf, dass es gar nicht so sehr an Seitensprüngen liegen musste.

Er wohnte zwar nicht im Township, aber auch dort wo er wohnte, teilte man sich mit mehr Familienmitgliedern eine Bleibe, als bei uns so üblich ist. Er hatte mir auch seinen Bruder vorgestellt, was ich sehr kurios fand. Aber das führt auch bei ganz normalen Paaren dazu, dass sie manchmal einfach einen Ort zum Ungestört sein benötigen. Das Zimmer war sehr karg. Ein Bett und ein Tischchen.

Wie immer musste ich über die Blicke des Rezeptionisten schmunzeln. Ich würde da allein auch nicht hingehen. Aber ich war gewillt mich darauf einzulassen, keine deutschen Standards anzulegen. Ich erinnere mich an keine konkreten Details mehr. Er schaffte es einen Gang runterzuschalten. Es langsamer angehen zu lassen. Mehr streicheln, nicht gleich reinstecken und durchnageln.

So ganz einfach war es für meinen Kopf nicht durch die geplatzte Kondom-Geschichte vom Vortag, was ich nicht thematisieren wollte. Aber ich achtete darauf, dass alles Safe ist. Und wir verwendeten seine Kondome. Nicht, dass ich da wieder mit meinen zu kleinen europäischen Standard-Dingern ankomme.

Sex war gut, aber auch sonst fühlte es sich menschlich einfach gut an zwischen uns. Was auch bleibt ist das Gefühl für ihn wirklich attraktiv gewesen zu sein, mit jeder Kurve meines Körpers.

Es gibt Menschen mit denen hat man einfach gleich den richtigen Draht. Wir lachten viel und kuschelten zusammen. Er fragte auch, wann ich wiederkommen würde. Aktuell sieht es eher nach nicht so bald aus. Nach meiner Rückkehr schrieben wir noch eine Weile hin und her.

Seit ein paar Tagen sehe ich auf WhatsApp nur noch einen Haken. Möglicherweise hat er mich blockiert. Versuche das entspannt zu sehen. Ansonsten habe ich immer noch Kontakt zu einer Freundin von ihm. Die kann ich notfalls mal fragen, was mit ihm los ist. Wenn das morgen noch gut ausgeht, dann war es ein Wahnsinnsurlaub.

Ich hab das Alleinreisen nicht eine Sekunde bereut und werde es mit Sicherheit wieder tun. Auch das hat mir viel gegeben, dass es so cool war, obwohl ich echt Respekt hatte vor dem Alleinreisen. Nicht mit dem Vorsatz überall zu vögeln.

Aber offen auf Menschen zuzugehen. Mir geht es gut, keine Sorge. Vermutlich geht mir die Südafrika-Geschichte, die ich noch nicht fertig gebloggt habe, doch ein wenig mehr im Kopf um als gedacht.

Eigentlich habe ich soviel zu schreiben. Gut, dass ich diese Woche ein wenig Zeit dafür haben werde. Heute ist sechs Wochen nach Südafrika. War heute bei der Aids-Beratungstelle und habe mir Blut abnehmen lassen. Die sind sehr gechillt da. Viel angenehmer, als bei irgendeinem Frauenarzt. Der meinte auch gleich, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist bei heterosexuellem Kontakt.

Keinen Vortrag über häufig wechselnde Sexualpartner. Einfach als gegeben hingenommen. Mein letzter Test ist nun schon eine ganze Weile her. Es ist mehr so der Test für die letzten Jahre, mit einem aktuellen Auslöser. Für Chlamydien muss ich dann noch zum Frauenarzt.

In zwei Tagen bekomme ich das Ergebnis. Gerade das Pflaster vom Blut abnehmen abgezogen: Die Ärztin hat es mal drauf. Ich ziehe definitiv meinen Hut. Man sieht nicht mal eine Einstichstelle. Dann ist heute auch der Tag, an dem ich herausgefunden habe, dass ein Kollege aus der Arbeit auch einschlägig unterwegs ist.

In der Kantine war mir aufgefallen, dass er eine Uhr mit einer Triskele trägt. Ich schmunzelte vor mich hin, denn das konnte kein Zufall oder Versehen sein. Zumal ich nach dem Essen mit ein wenig googeln so eine Uhr gefunden habe.

Also schrieb ich ihm eine Mail und fragte ihn nach der Uhr und ob wir uns in Zukunft auf einschlägigen Veranstaltungen begegnen würden. Hach ja, was eine Wendung. Ich freue mich auf viele coole Gespräche mit ihm. Jetzt versuche ich mal die Südafrika-Geschichte fertig zu erzählen. Am nächsten Tag beschloss ich mal einen Tag ohne Tatenda zu verbringen. Zumal ich nicht wie so ein Super-Fangirl wieder abends allein in seiner Bar sitzen wollte. Ich verbrachte den Tag am Hafen in Kapstadt. Ich liebe Hafenstädte und Foodmärkte.

Am Hafen gab es die ziemlich nervigen Stände, an denen Verkäufer einem die Schiffsrundfahrten andrehen wollen. Mich nervt das angequatscht werden immer. Wobei ich eigentlich schon Lust hatte auf eine Rundfahrt.

Aber ich konnte mich nicht so Recht entscheiden. Nahm den ein oder anderen Flyer mit. Soll ich eine Sunset-Tour machen oder nicht. OMG, das konnte ja heiter werden.

Wo bin ich da schon wieder gelandet, dachte ich mir noch. Dann legten wir ab. Ich dachte anfangs, dass das Teil des Programms wäre. Warum sollte der sich auch sonst für mich interessieren? So geht das in meinem Kopf immer. Ich nahm das zur Kenntnis, freute mich über den kleinen Flirt. Genoss den Sonnenuntergang, das schöne Licht.

Kurz vor Ende der Tour fragte er mich, ob ich am Hafen noch in einer bestimmten Kneipe auf einen Drink mit ihm gehen wollte. Huch, damit hatte ich ja gar nicht gerechnet. Ist das so wenn man alleinreist? Ich hatte überhaupt nicht intendiert nochmal jemanden kennenzulernen. Er sagte, dass er sowieso dort einen auf einen Drink gehen würden und wenn ich Lust hätte, könnten wir uns eine halbe Stunde nach dem Anlegen dort treffen. Ich hatte ja noch eine halbe Stunde Zeit um mir zu überlegen, ob ich das wollte, oder nicht.

Wir gingen in die Kneipe und er lud mich auf ein Bier ein. Er erzählte, dass er die meiste Zeit auf dem Schiff wohnt. Bezeichnete sich selbst als coloured, was ich bei uns unter Mischling nicht wertend verstehen einsortieren würde: Nach eigener Aussage gebürtiger Capetowner.

Er mag seinen Job und ich mochte, wie cool er mit den Kindern umgegangen ist. Irgendwann ging es um Beziehungen… Und ich erzählte halt von meinen Leben und dass das mit der Monogamie nicht so mein Ding ist.. Damit hatte er so gar nicht gerechnet. Er liebt seine Freiheit, Freundinnen haben ihn immer zu sehr eingeengt.

Er muss sich wohl gedacht haben: Damit konnte er nicht rechnen, als er mich angesprochen hatte. Wie auch immer es kam, er fragte mich, ob ich die Nacht mit ihm verbringen wollte.

Nicht auf dem Schiff, da sind keine Frauen erlaubt. Manchmal schläft er eine Nacht im Hotel. Ob es okay wäre, wenn wir uns den Preis für das Zimmer teilen würden… Wollte ich das? Eine Nacht mit jemandem, den ich nicht kenne. Wir gingen zum Schiff zurück um seine Sachen zu holen.

Die Kollegen veräppelten ihn angemessen, ob des offensichtlichen Aufrisses. Aber auch er gab mir das Gefühl, nicht irgendso ein Aufriss zu sein.

Es fühlte sich gut an. Ich hatte quasi nix zum übernachten mit — nur so nen Tagesrucksack mit. Ähnlich wie das Stundenhotel, war auch das Hotel eher nicht das Niveau auf dem ein Tourist jemals in der Stadt übernachten würde. Aber das Zimmer mietete man hier immerhin die ganze Nacht. Marci mietete sich manchmal hier ein, wenn er keine Lust aufs Schiff hat. Als wir ankamen, ging er erst mal unter die Dusche.

Ich machte es mir auf dem Bett bequem. Jetzt wo ich es schreibe, merke ich, dass es doch nun schon 6 Wochen sind. Ich habe keinen blassen Schimmer mehr, ob er gut küssen konnte. Als er nur mit Handtuch aus der Dusche kam, zog ich mich bis aufs Höschen aus.

Er fuhr voll auf meinen Hintern ab. Und mich immer über die sehr gelungen Brüste gefreut habe. Er hatte nur Augen für meinen Hintern und geizte nicht mit Komplimenten.

Das ging runter wie Öl. Bei den Details ist meine Erinnerung schon sehr blass. Er hatte keine Kondome mit. Ich hatte welche in meinem Rucksack. Ich blies ihn — schöner Schwanz, ihm gefiel es. Wir hatten Sex, ich half nach und kam, er kam als er mich Doggy ordentlich durchgevögelt hat. Dann schliefen wir ein. Dasselbe in etwa morgens nochmal. Nur dass er dann beim Rausziehen sofort sagte, dass das Kondom gerissen war.

Mir wäre es vermutlich nicht aufgefallen, hätte er nichts gesagt. Aber er sagte es gleich. Das wäre der Moment, wo man den anderen vermutlich fragt, ob er HIV positiv ist, also vielleicht auch nicht. War das rassistisch oder nur mathematische Wahrscheinlichkeit. Ich war sehr gefangen in meinen Gedanken. Ich fragte ihn jedenfalls nicht.

Ich wäre mir sehr blöd vorgekommen. Ich habe in Deutschland noch nie die Pille danach gebraucht. Aber jetzt in Südafrika. Erst mal googeln wie man die hier bekommt.

Marci sagte, dass er das schon von seiner Schwester mal kannte. Er ging also mit mir zur Apotheke. Ich bekam es nach dem Beantworten von ein paar Fragen relativ Problemlos.

Aber ich hatte wirklich Respekt vor dem Hormonhammer. Marci und ich tauschten noch Telefonnummern, dann ging ich heim.

Müde und mit Gedanken im Kopf. Keine Ahnung, ob seine Nummer stimmt. WhatsApp hat er scheinbar nicht und angerufen habe ich noch nie. Erst mal hineinschlafen in den ersten Urlaub, der so ganz anders gestartet war, als gedacht. Nach dem Abend an dem ich Tatenda kennengelernt hatte, schlief ich erst mal bis Mittags. Ich muss das erst mal sacken lassen.

Manche mögen nun schreien: Okay, okay, vielleicht scheitert es daran, dass ich mir nach Vorerfahrungen eingeredet habe, dass ich nicht der Typ Frau bin, denn man in einer Bar anquatscht und mich quasi nie mehr anquatschbar in einer Bar aufgehalten habe. Also dachte ich über seine möglichen Hintergedanken nach.

Was kann nun dieser schwarze Barkeeper von mir wollen. Sex, jupp wäre möglich und auch wahrscheinlich. Darüber musste ich sehr lachen. Ich habe die meisten Männer in letzter Zeit über den Joyclub kennengelernt, dabei waren entweder Vorlieben kompatibel oder intellektuelles Interesse vorhanden.

Weniger aus rassistischen Gründe, denn aus der Unsicherheit über die eigene Attraktivität. Tatenda und ich hatten uns für 15 Uhr verabredet. Er wollte mir die Gegend zeigen und er schrieb noch: Mal sehen, wohin mich diese Reise führen wird. Ich machte Sport Gott, was bin ich stolz und quatschte mit meinem Host. Und wir verquatschten uns. Haha, allen Vorurteilen zum Trotz war mein südafrikanischer Begleiter um Punkt 15 Uhr vor meiner Tür und ich deutsch noch nicht fertig und würde zu spät sein.

Es stellte sich heraus, dass er selbst nur Meter von mir entfernt wohnte. Was ein Zufall, so klein ist jetzt Kapstadt auch nicht.

Er hatte einen Bekannten als Taxifahrer organisiert, der uns herumfahren würde. Ich war gespannt, wie das mit dem Zahlen laufen würde. Auf der anderen Seite war bisher alles bezahlbar gewesen, also entspannte ich mich ein wenig. Ich dachte, wir würden in der Stadt rumlaufen. Aber auch gut, mal sehen, wo wir am Ende landen. Wir fuhren raus aus der Stadt zu den Aussichtspunkten.

Diese Stadt ist wirklich atemberaubend schön. Zwischen uns fühlte es sich gut an. Er kuschelte sich immer mal wieder an mich hin, wir knutschten ein wenig, manchmal hielten wir Händchen. Der Taxifahrer war zu gleich Reiseführer und erklärte mir die Orte. Tatenda zahlte alles was anfiel wie die Mautgebühren, so dass ich irgendwann schon ein schlechtes Gewissen hatte.

Das war der perfekte Nachmittag. Die Herren verarschten mich Whitey immer ein wenig, weil ich Sonnencreme brauchte und mir was auf den Kopf setzten musste. Als wir am Meer waren zog ich sofort meine Schuhe aus und lief ins Wasser. Meine schwarzen Begleiter blieben am Strand und schüttelten den Kopf darüber, dass ich voller Freude ins kalte Wasser ging.

Es war spannend Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Ich erzählte ihm, dass ich ein Blog über Sex schreibe. Ich liebe dieses Breaking the rules of the game. Ich bin mir sicher, dass er sich überlegt hat, ob er nun im falschen Film ist, mit einer Frau im Arm, die wesentlich mehr ausprobiert hat, als er und das auch noch zugibt. Dass er verheiratet ist hatte er mir vorher schon gesagt. Er machte da gar keinen Hehl daraus. Ich sagte ihm, dass ich damit leben kann.

Dass er das mit sich ausmachen müsse. Irgendwann merkte ich, dass Tatenda nervös auf sein Handy guckte. Er musste am Abend wieder in der Bar arbeiten und lief Gefahr zu spät zu kommen. Das wollte ich nicht. Also fuhren wir zurück. Wir setzten erst Tatenda ab und dann mich.

Keine Ahnung, ob der dann zweimal Geld bekommen hat. Ich war auch gar nicht genervt darüber was zu bezahlen, nur dass er mir nicht gesagt hatte was Sache ist. Ich war einfach sein Typ. Am Abend waren wir dann wieder in der Bar verabredet.

Er war schon ein paar Stunden im Dienst und ich kam nach. Ich setzte mich wieder zu ihm an die Bar. Alle Barkeeper grinsten mich an. Ich setzte mich so, dass ich mir das Getümmel in der Bar ansehen konnte.

Ich genoss es ein wenig mit ihm zu flirten und an einem pulsierenden Ort zu sein. Ich durfte wieder nicht alle meine Getränke bezahlen. Irgendwann fragte er mich, ob ich Lust auf ihn hätte und wir denn zu mir gehen könnten. Ich verneinte, da ich die Unterkunft ja nicht für mich allein hatte.

Zu ihm schied auch aus. Er fragte mich, ob ich mit ihm in ein Hotel gehen würde. Ich war gespannt, wo er mitten in der Nacht ein Hotel herbekommen würde und hatte noch so meine Zweifel, dass das was werden würde.

Er wollte eine Pause machen und danach wieder in die Bar zurück gehen. Er verneinte, da er sonst derjenige sei, der nie Pausen macht, konnte er das ganz gut mit den Kollegen ausdealen. Auch was, was ich sonst nicht gemacht hätte: Ich hätte ein Uber genommen. Er würde auf mich aufpassen, also alles okay. Es vermietet Zimmer stundenweise. Andererseits ist die Wohnsituation der meisten schwarzen Südafrikaner so beengt, dass ich davon ausgehe, dass die fast alle wissen, wo sie für ein paar Stunden hingehen können.

Naja Stundenhotels kenne ich ja auch von innen. Der Standard ist hier allerdings schon nochmal ein ganz anderer. Tatenda fragte mich, wie lange wir wohl brauchen würden. Ich glaube er buchte dann eine halbe Stunde.

Oh wow, na dann mal fix. Ich entschied mich, mich darauf einzulassen, mich nicht zu fragen, wann die Bettdecke das letzte Mal gewaschen worden ist, oder das Zimmer gewischt. Wenn es für ihn okay war hier, dann war es für mich auch okay. Wir kommen aus verschiedenen Welten, aber ich bin nicht anspruchsvoll im Sinne von Zimmerstandart , bin backpacking und Zeltlager erprobt. Ich fragte mich eher, ob er an Verhütung gedacht hatte. Aber musste er gar nicht, wie sich rausstellte.

Im Zimmer waren Kondome wie bei uns im Club halt auch. Kostenlose Kondome war mir schon ein paar Mal aufgefallen in Südafrika. Wir hatten ja nicht viel Zeit. Immerhin waren wir uns schon vertraut was Nähe angeht, deswegen war es nicht so krampfig plötzlich auf Sex umzuschalten. Apropos Sex — da schoss es mir durch den Kopf: Was diese Pornos doch mit einem machen.

Wir zogen uns aus. Vor allem mein Arsch hatte es ihm angetan. Meine Brüste fand er gar nicht so spannend. Alles anders als zu Hause. Er hatte sehr weiche angenehme Haut. Das Vorspiel fiel nicht allzu üppig aus. Wir streichelten uns ein wenig, knutschten, dann holte er ein Gummi und zog es sich über. Ich nutzte die Gelegenheit ihn noch in den Mund zu nehmen. Er mochte mein Piercing. Dann fickte er mich. Lange und standhaft — so viele Klisches. Ohne Nachhelfen würde ich nicht kommen, aber es passte nicht so Recht.

Er konnte gut ficken. Es war einfach nur alles zu schnell für meinen Kopf. Ich hielt mich an meinen Vorsatz keine Orgasmen mehr vorzuspielen. Das brachte ihn fast zur Verzweiflung. Ich genoss es, so eine völlig unerwartete schräge Erfahrung zu machen. Er ermutigte ihn zu kommen. Dass es völlig okay sei für mich. Viele Klischees, aber ich glaube er hat sich so ein wenig darauf verlassen, dass seine gute Ausstattung Schwanz und Technik sportlicher Mann, ordentliches Gerät, da kann man gute Winkel ficken ausreichen würden um es mir zu besorgen.

Ich würde wetten, dass ihm die Mehrheit der Frauen auch einfach einen Orgasmus vorgespielt hätten und gut. Es quälte ihn ziemlich, dass er es mir nicht besorgt hat. Er war echt krass niedergeschlagen. Es brauchte viel gutes Zureden um ihm zu erklären, dass es mir trotzdem gefallen hat, dass ich meistens beim ersten Mal nicht komme, dass es eine Kopfsache ist bei mir und dass Frauen wie Diesel sind, die vorglühen müssen.

Und dass ich es jederzeit wieder tun würde. Er brachte mich im Taxi nach Hause und fuhr dann zurück in die Arbeit. Wir würden uns wiedersehen und ich freute mich schon darauf. Auch jetzt kann ich es noch nicht fassen, dass ich bereits an meinem zweiten Abend in einem südafrikanischen Stundenhotel gelandet bin. Mut oder Übermut — so ein wenig bekloppt bin ich ja schon. Seit dem geplatzten Gummi sind die ersten zwei Wochen nun schon vorbei. Also muss ich nur noch vier Wochen warten, bis ich mich testen lassen kann.

Das Ganze ist durchaus mehr in meinem Hinterkopf präsent, als ich gerne hätte. Es legt über meine Reise doch so einen kleinen Schatten, erst mal. Viele Gedanken, ich würde so gerne viel schreiben. Aber die knapp drei Wochen reisen, rächen sich insofern, dass die erste Woche wieder zu Hause krass vollgestopft war und ich einfach keine Zeit zum Schreiben hatte.

Weihnachtskilos waren weg, jetzt habe ich im Urlaub wieder zugenommen. Mal wieder eine neues Höchstgewicht. Es geht dann immer mal wieder runter um dann noch eine Schippe draufzulegen. Ohne eine eklatante Änderung in meinem Leben, die Wohnsituation und zeitliche Belastungen beinhaltet, werde ich daran auch nichts ändern können.

Aber warum schreibe ich das? Ich hatte kurz überlegt, statt zu Schreiben in einen Club zu gehen, aber ich mag mich gerade selbst nicht. Das ist eine eher schlechte Voraussetzung, um sich auf Menschen einzulassen. Lieber mich mit Menschen umgeben, die ich schon kenne, die mich einfach hinnehmen oder mögen wie ich bin. Laune ist gerade mehr so kuscheln und einigeln, als ficken. Ich schulde euch zwei aktuelle Themen: Zum einen noch den Artikel über die Reise, zum anderen hab ich gleich nach meiner Rückkehr mit Mr.

Bondage einen Kink-Workshop besucht, der sehr spannend war und einen Artikel verdient. Worüber schreibe ich jetzt also zuerst? Immer diese harten Entscheidungen bei AperolSprizz. Ich versuche mich in meinen ersten Abend in Kapstadt zurück zu versetzen. Die Urlaubsgefühle wieder zu erwecken. Ich bin also ganz alleine nach Kapstadt geflogen. Hatte mir eine Unterkunft gebucht, aber sonst noch überhaupt keine Pläne gemacht.

Ich kam am an frühen Abend in der Wohnung an. Meine Gastgeberin verstand ihren Job und hatte mir eine ganze Liste an Empfehlungen für Restaurants aufgeschrieben. Ich war hungrig und musste zwangsläufig nochmal los. Und wollte auch los. Es wäre ja auch einfach zu schade Zeit in einer Wohnung abzusitzen, wenn man in einer der wunderbarsten Städte der Welt ist. Ich ging die Liste durch und entschied mich für eine Bar. Und es ist sicher. Voll gute Erfindung für dort. Ich hatte mich für eine Bar entschieden.

Wahrscheinlich hätte ich mich in meiner Heimatstadt nicht in so einen fancy Laden getraut. Es war ziemlich voll. Also wurde mir ein Platz an der Bar geboten. Das mag ich eh ganz gerne.

Von dort aus kann man eigentlich ganz gut Menschen beobachten. Bisher waren mir eher schwarze im Service begegnet, deswegen war mir das aufgefallen. Sie machten auch eine ziemliche Show beim Cocktails mischen. Aber das gefiel mir. Hohes Niveau beim Barkeepen. Ich entschied mich für einen Cocktail und einen Salat. Und freute mich einfach drüber Menschen anschauen zu können, sowohl hinter als auch vor der Bar. Das gehörte für mich einfach zum Bargeschäft dazu, dass sie die Solofrau vor der Theke ein wenig unterhalten.

Umso überraschter war ich, dass als ich meinen Drink leer hatte, ich ungefragt einen neuen Drink bekam. Nicht denselben den ich schon hatte, sondern einen ähnlichen. Ich dachte kurz darüber nach, ob das nun so eine Abzockermasche war, wo ich am Ende so eine Riesenrechnung bezahlen muss. Einer der Jungs hatte den Drink hingestellt, ein anderer grinste mich an dabei. Mal sehen, wohin das führen würde.

Ich konnte es mir leisten und rechnete damit den Drink bezahlen zu müssen. Auch wenn es so wäre, nur halb so wild. Es würde dann vermutlich einfach dazu führen, dass ich am nächsten Abend nicht mehr in die Bar gehen würde, wo man mir ungefragt Drinks hinstellt. Ich unterhielt mich gut mit den Jungs uns sah mir das Treiben in der vollen Bar an. Menschen, sehr bunt gemischt. Alt, jung, hipp, reich, Künstler, Studenten. Ich langweilte mich keine Sekunde.

Wir hatten ein nettes Gespräch. Sie hatte auch Lust mit den Barjungs zu flirten. Also taten wir das. Wir interessierten uns für zwei unterschiedliche Männer. Ich bekam im Laufe des Abends noch zwei weitere Drinks einfach so hingestellt.

Da war ich doch mal auf die Rechnung gespannt. Es war eigentlich ein sehr gelungener erster Abend in Kapstadt. Mein Handyakku hatte schlapp gemacht.

Ich hatte mir gerade noch die Adresse meiner Unterkunft auf einen Zettel gekritzelt, bevor das Telefon entgültig ausging. Die Barkeeper boten mir an es zu laden. Irgendwann so gegen 1 Uhr wurde ich müde und wollte nach Hause. Es war nicht geladen. Was mich nicht sehr überrascht hat, da ich schon befürchtet hatte, dass sie kein USB-C Ladekabel da haben würden.

Mein Flirt brachte mir die Rechnung. Es standen nur die Drinks auf der Rechnung, die ich bestellt hatte. Sie hatten mir also wirklich drei Cocktails ausgegeben. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Ich verdiene doch mehr als er…. Hoffentlich bekommt er keinen Ärger, wenn er einfach so Drinks ausgibt… Macht er das immer? Er kann doch nicht dauernd einsamen Frauen Drinks ausgeben…. Was erhofft er sich dafür? Viele Gedanken schossen durch meinen Kopf.

Ich bezahlte und gab wirklich ein riesiges Trinkgeld. Er bot mir an, mir beim Taxiholen zu helfen. Uber ging ja nicht, da mein Handy leer war. Das Angebot nahm ich dankend an. Kommt gebürtig aus Simbabwe. Ich gab ihm meine Handynummer. Drinnen hatte er mich nicht danach fragen dürfen. Er besorgte ein Taxi und verhandelte den Preis. Er bot mir an mit zu fahren und sich dann wieder zurück bringen zu lassen. Aber ich hatte ein gutes Bauchgefühl. Er bot mir an, dass er mir am nächsten Tag etwas von seiner Stadt zeigen würde.

Das nahm ich dankend an. Wir fuhren nicht auf direktem Wege heim. Das ist die Superromantiknummer. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt.